Fotografieren im Thailandurlaub

Fototipps für leidenschaftliche Fotografen, von einem unprofessionellen Fotografen. Damit Ihre Bilder im Königreich perfekt werden!

Fototipps für den Urlaub in Thailand
Fototipps für den Urlaub in Thailand - von leidenschaftlichen Fotografen für leidenschaftliche Fotografen!

Einsame Palmenstrände, wilde Dschungel mit frei lebenden Tieren, prächtige Tempel und Pagoden – endlich geht es in den wohlverdienten Thailand Urlaub und natürlich möchte man seine Reise in das Königreich mit tollen Bildern dokumentieren. Doch spezielle Motive haben besondere Anforderungen – eine Nahaufnahme des bunten Schmetterlings sollte anders gemacht werden als eine Panoramaaufnahme der Landschaft.

Wir verraten, wie man – auch mit günstigerem Equipment – gute Fotos machen kann, wo sich tolle Motive verstecken und worauf man beim Fotografieren achten sollte. Und wenn man sich ein wenig damit beschäftigt, ist es gar nicht mehr so schwierig, richtig gute Schnappschüsse fürs Album und die Familie aufzunehmen! 

Muss es eine superteure Spezialkamera sein?

Solange man kein passionierter Hobbyfotograf ist, der sowieso schon auf gute Kameras und das dazugehörige Equipment zurückgreifen kann, stellt sich vor dem Thailand Urlaub die Frage: was für eine Kamera soll ich mitnehmen?

Welche Kamera für den Urlaub?
Man liest immer wieder "auf das Motiv kommt es an". Ja logisch! Aber auch die Kamera machts.

Das kommt natürlich immer a) darauf an, wie viel sie kosten darf und b) was genau man damit machen möchte. Für fröhliche Schnappschüsse am Strand oder am Hotelpool kann eine einfache, kompakte Digitalkamera natürlich ausreichen (Kostenpunkt 50,- bis 100,- Euro). Wer allerdings auf ausgiebige Fototour gehen möchte, der sollte mindestens auf eine sogenannte Bridgekamera zurückgreifen, ein Mittelding aus Kompaktkamera und digitaler Spiegelreflexkamera. Diese gibt es ab 150,- Euro (Preis nach oben hin offen), sie ist meist kinderleicht zu bedienen und bietet ein hochwertigeres Objektiv und größere Brennweiten.

Der Vorteil bei den sogenannten Bridgekameras liegt in der Kombination aus relativ guten Bildern und einer einfachen Transportierbarkeit. Wer also kein Vermögen für die Bilder im Urlaub ausgeben will, ist damit auf jeden Fall gut beraten.

Die Digital-Spiegelreflexkamera ist natürlich das Nonplusultra. Bei ihr wird das einfallende Licht durch das Objektiv erst über einen Spiegel auf den Bildsensor gelenkt. Man kann fast jede Funktion manuell ganz nach eigenem Bedarf einstellen und das von der Blende über die Brennweite bis hin zur Belichtungszeit.

 

Mit Preisen ab 350,- Euro ist die Spiegelreflex natürlich schon recht hochpreisig, und da man sie mit viel Zubehör wie verschiedenen Objektiven und Co. ausstatten kann, extrem ausbaufähig. Allerdings muss man, um wirklich gute Bilder damit schießen zu können, doch recht tief in die Materie einsteigen – für einen Urlauber manchmal zu tief. Aber wer sich mit den verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten vertraut macht, wird dafür auch mit absolut atemberaubenden Bildern belohnt werden. 

DSL Kamera - ISO, Blendenzahl, Belichtungszeit und Brennweite erklärt.

Das Mini-Fotografie Lexikon

In diesem Artikel fallen einige technische Begriffe, die gerade für Foto-Neulinge vielleicht noch wie Böhmische Dörfer wirken. Deshalb hier eine kurze Übersicht über die Wichtigsten:


  • Belichtungszeit: Dies ist die Zeitspanne, in der der Bildsensor (oder Film) dem Licht der Aufnahme ausgesetzt wird. Durch die spezielle Wahl der Belichtungszeit kann man z. B. schnelle Bewegungen wie einen fliegenden Vogel, „einfrieren“. Durch eine kurze Belichtungszeit wird die Gefahr minimiert, ein Bild zu verwackeln.
  • ISO: Durch das Einstellen des ISO-Wertes kann die Lichtempfindlichkeit der Kamera verändert werden. Allerdings haben sowohl hohe als auch sehr niedrige ISO-Werte ihre Vor- und Nachteile. So entsteht bei sehr hohen ISO-Werten das sogenannte „Bildrauschen“, welches die Bilder pixeliger und fahler erscheinen lässt. Wichtig im Thailand-Urlaub dabei ist zu wissen, dass hohe Temperaturen den Sensor der Kamera schneller „rauschen“ lassen. Ein Beispiel: sind es draußen über 35° Grad, kann das schon eine Blendenstufe ausmachen – ISO400-Bilder rauschen dann so sehr, wie sonst Bilder mit einem Wert von ISO800.
  • Blendenzahl: Die Blende einer Kamera ist vom Aufbau her vergleichbar mit der Iris des menschlichen Auges, denn sie reguliert die einfallende Lichtmenge, welches durch das Objektiv auf den Bildsensor fällt. Die Blende wird in Stufen angegeben, allerdings steht dabei eine große Blendenzahl für eine kleine Blendenöffnung sowie umgekehrt.
  • Brennweite: mit der Brennweite wird die Entfernung der Linse zu ihrem Brennpunkt in Millimetern angegeben, dabei gilt: je kleiner der Brennweiten-Wert, desto größer der Bildwinkel bzw. Bildausschnitt. Mit welchen Brennweiten man arbeitet, ist eine Frage der Präferenz. Viele gute Kameras verfügen heutzutage über variable Brennweiten. 
Infografik Canon L Objektive Brennweite
Infografik: Canon L Objektive - Brennweite

Die speziellen Lichtverhältnisse in Thailand

Das Tageslicht in Thailand unterscheidet sich aufgrund der geografischen Differenzen ziemlich von dem Licht hier in Europa. Der Anteil an UV-Strahlen ist um einiges höher und das macht sich auch auf Fotos bemerkbar. Hobbyfotografen, die diese Unterschiede auffangen und ausgleichen wollen, greifen deshalb oft auf einen zusätzlichen UV- oder Skylight-Filter zurück. (Der Autor benutzt ausschließlich den UV-Filter für B+W für ca. 150 € und kann diesen ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Selbstverständlich werden auch günstigere angeboten.)

Canon 5D Mark III - Blendenzahl F/11 - Belichtungszeit 1/250 Sek. - ISO 100 Brennweite 24mm
Canon 5D Mark III - Blendenzahl F/11 - Belichtungszeit 1/250 Sek. - ISO 100 Brennweite 24mm UND dem UV-Filter!

Aber auch wer nicht mit Filtern und Co. arbeiten möchte, kann die Unterschiede bei den Lichtverhältnissen „auffangen“: So sind die beste Zeiten für kräftige und strahlende Aufnahmen die frühen Morgenstunden (auch goldene Stunde genannt) oder ab dem späten Nachmittag. Dieses Zeitfenster hängt natürlich mit dem Einfallwinkel des Sonnenlichts zusammen.

Wem die mittlere Preisschieneam besten gefällt, der sollte hinsichtlich der Lichtverhältnisse bei Bridgekameras mit den vorgegebenen automatischen Einstellungen herumexperimentieren. Viele Geräte verfügen schon über Funktionen wie „Sonnenlicht“ oder „Strand“, die viele Dinge vereinfachen.

Zudem kann man über die ISO-Einstellungen, die auch bei Bridge- und sogar bei manchen Kompaktkameras veränderbar sind, Einfluss auf das Resultat nehmen: Unter offenem Himmel und am Strand bieten sich ISO-Werte von 50 – 100 an. In schattigeren Gebieten (z. B. im Regenwald) kann man höhere ISO-Werte bis zu 400 wählen, um anständige Ergebnisse zu erzielen.

Wer allerdings lange Brennweiten und Belichtungszeiten wählt, wird sich schnell mit einem neuen Problem konfrontiert sehen: verwackelte Bilder. Aber hier kann ein kleines (zusammenklappbares) Stativ schnell und unkompliziert Abhilfe verschaffen. 

Landschaftsfotografie in Thailand 

Traumhafte Inseln mit kristallklarem Wasser, üppige Wälder mit blühenden Blumen und Wildlife, wild herabstürzende Wasserfälle… das Fotografenauge erblickt in Thailand wirklich überall einmalig schöne Motive. Doch wie kann man die am besten einfangen?

 

Ein besonders beliebtes Motiv aus dem Thailandurlaub sind selbstverständlich die Sonnenuntergänge. Die schönsten Sundowns kann man übrigens – wie wohl nicht anders zu erwarten – am Strand ablichten - im besten Fall an nach Westen ausgerichteten Stränden. Um die richtige Brennweite zu erwischen, bietet es sich bei Sonnenuntergangsbildern an, eine feste Auflage wie einen Tisch oder gleich ein Stativ zu nutzen. Auch ein Aufhellungsblitz, der ein Objekt im Vordergrund (z. B. eine Flasche oder eine Blume) konturiert, kann zu klaren und scharfen Bildern führen, die trotzdem satt und strahlend sind.

 

Landschaftsbilder, in denen der Horizont genau in der Mitte platziert wird, können oft langweilig und „unbesonders“ wirken. Deshalb nutzen viele Fotografen die Drittelregel, auch Rule of Thirds genannt. Bei dieser wird das Bild vertikal sowie horizontal durch drei geteilt. Die durch dieses Raster entstehenden vier Schnittpunkte in der Mitte des Gitters sind die wichtigen Linien von denen das Auge fast automatisch angezogen ist – platziert man also das Motiv richtig, kann man bestimmte Details dadurch wunderbar akzentuieren. 

Gerade in der Landschaftsfotografie ist unter Hobby- und Profifotografen sehr häufig die Rede von „Polarisationsfiltern“. Diese Kamerakomponente wird meist einfach in das Objektivgewinde eingeschraubt und kann somit für eine erhebliche Verbesserung der Bilder sorgen. Es gibt verschiedene Arten von Polarisationsfiltern, wobei der Circular Pol-Filter wohl der bekannteste und beliebteste ist. Er filtert alle Spiegelungen auf nicht-metallischen Gegenständen – dadurch kann man zum Beispiel Fische im Wasser oder durch Fenster fotografieren. Auch Farben des Himmels werden durch diesen Filter viel stärker und akzentuierter wiedergegeben.

Es gibt auch noch eine günstigere Version: den Linear-Polfilter, allerdings sollten diese nicht bei Autofocus-Kameras verwendet werden, da sonst das Bild unscharf werden kann. 

Die Kunst, einen Wasserfall zu fotografieren

Wasserfälle gehören wohl zu den beliebtesten Motiven in Thailand: die pure Macht des herabstürzenden Wassers, die meist üppig blühende Natur an den Rändern und der „Pool“ in welchen das Wasser fällt, stellen eine tolle Kulisse dar. Aber auch dieses Motiv ist nicht unbedingt einfach zu fotografieren.

Wasserfälle mit Graufilter fotografieren
Kameramodell CNikon D90 - Blendenzahl F/18 - Belichtungszeit 1/200 Sek. - ISO 200 Brennweite 20mm

Um wirklich gute Fotos von Wasserfällen zu schießen, sollte man schon über eine Spiegelreflexkamera verfügen, die im besten Fall mit einem Neutraldichtefilter oder auch Graufilter ausgestattet ist.

Damit das Wasser auch „weich“ aussieht, braucht es eine lange Belichtungszeit, bei der möglichst wenig Licht auf den Sensor fällt. Simpel gehalten: der ISO-Wert sollte so niedrig wie möglich gewählt und die Blende auf 8 oder 11 gestellt werden, damit der Rest des Bildes schön scharf bleibt.

Der Graufilter „verschluckt“ Licht und verkürzt die Blendenstufen künstlich um 2 bis 4 Stufen – so sind längere Belichtungszeiten möglich, die das Wasser auf dem Bild schön weich werden lassen. Und da lange Belichtung die Gefahr in sich birgt, dass das Foto wackelig wird, sollte man zudem auf ein Stativ setzen, im besten Fall in Kombination mit einem Fernauslöser. 


Unser Fotograf setzt alles auf den Graufilter von B+W: Graufilter/Neutraldichtefilter 1000x ND

Tierfotografie im Königreich Thailand

In Thailand kann man eine große Auswahl an Tieren in freier Wildbahn vor die Linse kriegen, die man in Europa höchstens hinter Gittern im Zoo erwischen könnte. Von riesigen Elefanten bis hin zu winzigen Insekten und Schmetterlingen – die Möglichkeiten, Tiere abzulichten, sind hier so gut wie unendlich.

Tierfotografie in Thailand
Canon EOS 60D - Blendenzahl F/6.3 - Belichtungszeit 1/125 Sek. - ISO 100 Brennweite 29mm

Wer zum Beispiel gerne Vögel abbildet, findet in Wat Phai Lom in Pathum Thani eine (fast) einzigartige Gelegenheit: hier brüten von Dezember bis Februar (der Hauptsaison in Thailand) Störche und bringen ihrem Nachwuchs das Fliegen bei. Das etwas außerhalb von Bangkok liegende Refugium ist schnell erreicht und kostet keinen Eintritt – bietet aber unglaublich viele Möglichkeiten, den Störchen in ihrer natürlichen Umgebung zuzusehen und sie auf Bildern einzufangen.

Wer mehr auf Makro-Fotografie steht, wird zum Beispiel im Phuket Butterfly Garden fündig werden. Hier tummeln sich Hunderte verschiedener Schmetterlingsarten inmitten prächtiger Blumen und Palmen – und am künstlich angelegten See kann man kunterbunte Fische fotografieren.

Möchte man majestätische Tiere wie Elefanten oder gar Tiger vor die Linse kriegen, sollte man mehr in den Norden Thailands fahren. Von Chiang Mai aus kann man durch die schier unendlichen Dschungel touren und hat dabei die Möglichkeit, große Wildtiere vor den Auslöser der Kamera zu bekommen. Allerdings sind dabei manchmal ein wenig Abenteuerlust und Geduld gefragt. 

Gebäude-Fotografie: der richtige Zeitpunkt und die richtige Brennweite

Thailand mit all seinen prächtigen Sakralbauten, den mystischen Tempeln und kunstvollen Palästen bietet berauschende Motive für Fotografen – aber manchmal ist es schwierig, einen guten Shot hinzubekommen, da die „gängigen“ und beliebtesten Gebäude meist vollkommen mit Touristen überflutet sind. Möchte man trotzdem sein Glück probieren, sollte man so früh wie möglich auftauchen (viele Tempel öffnen schon um sechs Uhr morgens!) – zudem ist dann auch das Licht am besten für strahlende Bilder.

Tolle Gebäude kann man auch abseits der Touristenmagneten finden. So bietet zum Beispiel der Badeort Hua Hin, wo sich auch die königliche Sommerresidenz befindet, wundervoll pittoreske Bahnhöfe – die man sonst garantiert niemals entdecken würde.

Wer im Norden Thailands unterwegs ist, wird öfter einmal mitten im Dschungel über fast vergessene Gebäude stolpern. Diese bieten ein geheimnisvolles, fast mystisches Motiv, besonders, wenn der Dschungel sich langsam wie eine Decke darüber ausbreitet.

Für Innenaufnahmen, z.B. in einem Tempel, bieten sich objektive mit einer Brennweite von 14mm an, um auch wirklich "viel aufs Bild zu bekommen".

Street-Fotografie oder auch: Undercover mit der Kamera

Michael Schaller: Fotograf in Thailand
Michael Schaller - Fotograf der Thailand-Spezialisten

Bilder, die mitten im Stadtgetümmel aufgenommen werden (zum Beispiel auf einem Markt, im Straßencafé etc.) sind oft besonders spannend, da sie eine Momentaufnahme darstellen. Aber wirklich gute Street-Fotografie erfordert einiges Geschick und Agenten-Talente. Denn wer mit der Kamera um den Hals herumläuft, fällt sofort auf. Als erstes sollte man also probieren, möglichst unauffällige Fotos zu machen – dank der Displays, über die mittlerweile fast jede Kamera verfügt, ist es nicht mehr nötig, die Kamera mitten im Gesicht zu halten. Man kann sie irgendwo platzieren und einfach im richtigen Augenblick auf den Auflöser drücken, allerdings braucht man dafür ein wenig Geduld und die Gabe, Situationen blitzschnell zu nutzen.

Versuchen Sie, mit dem Bild eine Geschichte zu erzählen: ein küssendes Pärchen, streitende Händler auf dem Markt – das verleiht dem Foto eine persönliche Note und macht es unvergesslich.

Straßenfotografie lebt von Spontanität – man hat also nicht erst die Möglichkeit umständlich Belichtungszeiten, Brennweiten oder ISO-Werte einzustellen. Da hilft der AE-Modus, der eine gute Balance zwischen Belichtung und Blende bietet. Ist das Wetter bedeckt, sollte man außerdem die ISO-Einstellung relativ hoch (400 – 600) einstellen, um auch den Hintergrund des Fotos scharf zu bekommen. Mit der Multi-Point-AF kann man sich um umständliches Fokussieren drücken und einfach direkt losknipsen. 

Ein gutes Foto dank Bildbearbeitung perfektionieren

Nach dem Urlaub geht meist das Sichten der unzähligen Fotos los und schon bald kristallisieren sich die Besten heraus. Doch um ihnen den „letzten Schliff“ zu verpassen, kommt man um eine Bearbeitung am Computer meist nicht herum.

Wir von den Thailand-Spezialisten nutzen dafür Adobe Photoshop Lightroom, der so etwas wie die Einsteigerversion des Profi-Programms Photoshop ist. Man kann mit nur wenigen Klicks die Farben korrigieren, Kontraste verstärken, das Bild schärfen oder zuschneiden und kleinere Korrekturen durchführen. Zudem hat man die Möglichkeit, die bearbeiteten Bilder sofort auf Portalen wie Facebook oder Flickr zu veröffentlichen. Wer möchte, kann mit Lightroom auch aus seinen Bildern eine Slideshow erstellen, das Ganze mit Musik unterlegen und damit perfekt für Videoportale wie Youtube vorbereiten – und das Ganze ist kinderleicht und auch für Laien schnell erlernbar. Im Internet kann man sich eine 30 Tage funktionierende Demo-Version kostenfrei herunterladen. 

Videos im Urlaub? So wollen es Ihre Freunde sehen:

Heutzutage hat fast jeder die Möglichkeit, auch im Urlaub Videos aufzunehmen, ganz gleich, ob mit der Handycam oder mit ausgereiften Camcordern. Doch wie schafft man es, ein Urlaubsvideo aus Thailand aufzunehmen, das die Freunde und die Familie zuhause auch tatsächlich sehen wollen?

Es gibt drei kleine Tipps, mit denen man interessante Videos mit Persönlichkeit aufnehmen kann:

  1. Kurze Clips drehen: eine kurze Sequenz, wie man sich zum Beispiel in die Fluten stürzt, kann Lust auf mehr machen – aber niemand möchte 15 Minuten dabei zusehen, wie eine Person planscht. Außer ein Kind lernt das Schwimmen, denn da darf es auch gerne etwas mehr sein. Was lohnt sich nun wirklich aufzunehmen? Kurz und knackig mit einem Fokus auf das Wesentliche!
  2. Menschen aufnehmen, nicht Gebäude: gerade die Tempel in Thailand wirken auf Besucher sehr beeindruckend und natürlich möchte man dies auch mit den Daheimgebliebenen teilen. Aber: es ist das Eine, selbst vor solch einem Prachtgebäude zu stehen und das Andere, die Szene auf einem kleinen Fernseher (oder gar Smartphone) zu betrachten. Deshalb sollte man den Fokus auf Menschen lenken statt auf Szenerien.
  3. „Interviews“ machen: Sprache ist Emotion. Und ein wirklich gutes Video zeigt diese Emotionen - ganz gleich, ob man die Kinder interviewt, den Partner oder vielleicht sogar vollkommen Fremde. Das bringt einen ganz neuen Touch ins Video und ist wesentlich interessanter anzuschauen als stundenlange Panoramaaufnahmen. 

Hier als Beispiel der You Tube Channel vom Michael. Michael filmt das halbe Königreich. Es ist wie Meditation für ihn. Er ist kein Profi, aber er ist fasziniert von diesem Hobby und völlig mitgerissen! 


Der Foto-Knigge

Thailänder sind bekannt für ihre freundliche – und vor allem gastfreundliche – Art. Aber auch hier gibt es, gerade beim Fotografieren, einige Regeln, an die man sich halten sollte.

Do´s and Don´ts beim fotografieren in Thailand
Und wenn man ganz nett fragt, bekommt man auch ein Gruppenfoto mit Mönchen :)) Hier zu sehen, unser Fotograf Michael bei einer spontanen Begegnung mit 6 sehr freundlichen Mönchen am Tad Marn Wasserfall in Ciang Klang.
  • Militärische Anlagen sind tabu! Sobald man Schilder sieht, die ein Militärgebiet ausweisen, oder wenn man selbst gar an einem Militärposten Halt macht, sollte man tunlichst auf Fotos verzichten. Hier kennen Thailänder keinen Spaß und man sollte das Risiko vermeiden, wegen eines Fotos eventuell sogar hinter "thailändischen Gardinen" zu landen!
  • Niemals ungefragt Personen fotografieren! Thailänder sind ein sehr respektvolles Volk und es gilt als äußerst unhöflich, einfach „drauf zu halten“. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man die Thailänder fotografieren darf, wenn man nur freundlich und höflich fragt. Übrigens gilt das besonders für Mönche in traditionellen Gewändern.
  • Ein Bild, bei dem man auf einer Buddha-Statue sitzt oder ihr ein Küsschen gibt? Bloß nicht! Es gilt als äußerst respektlos, eine solche Statue zu „entweihen“. Daneben stehen ist allerdings in Ordnung.
  • Keine Oben-Ohne Bilder in religiösen Stätten! (SELBSTERKLÄREND) Bei ihrem Glauben verstehen die Thai keinen Spaß. Es ist schon nicht gerngesehen, wenn man religiöse Stätten mit zu kurzen Shorts oder einem ärmellosen Top betritt – jetzt stellen Sie sich nur die Entrüstung vor, wenn jemand ein Oben-Ohne-Foto in einer Tempelanlage machen wollen würde! Das kann, wie vereinzelte Fälle der jüngeren Vergangenheit zeigen, recht schnell mit der Ausweisung, einer Geldstrafe und einer mehrjährigen Einreisesperre enden. Ein solcher Fall ist vor kurzem in Kambodscha passiert. Fassungslos und entsetzt... also wiedermal der Hinweis auf die Do´s and Don´ts in Thailand
  • Allgemein gilt: wenn man sich unsicher ist, ob man an einem bestimmten Ort fotografieren darf oder nicht, sollte man besser nachfragen. In den seltensten Fällen werden Sie auf Ablehnung stoßen, schließlich sind die Thai es mittlerweile gewohnt, als Fotomotiv zu dienen - und sie sind insgeheim auch stolz darauf, ihr schönes Land repräsentieren zu dürfen. Mit Freundlichkeit kommt man hier besonders weit. 

Die Ausrüstung der Thailand-Spezialisten als Beispiel:

Was anderes nutzen wir nicht und können daher auch keine ehrlichen Kaufempfehlungen aussprechen. Und mit unehrlichen Werbelinks zu Produkten die wir nicht selbst kennen, möchten wir Sie nun auch nicht belästigen. :)

  • Canon EOS 5D Mark III (2*)
  • Canon EOS 6D
  • EF 100 - 400mm 1:4.5-5.6 L IS Teleobjektiv von Canon
  • EF 24 - 105mm L IS USM 1:4 (Canon)
  • EF 14mm 1:2.8 L II USM (Canon)
  • EF 24 - 70mm 2.8 L II USM (Canon)
  • EF 70 - 200mm F/2.8 L USM IS II
  • EF 85mm F/1.2 Festbrennweite L USM II
  • Speedlite 430EX II Canon (Blitz)
  • Diverses Zubehör wie Filter etc. und wir sind mit B+W sehr zufrieden.

Dazu empfiehlt unser Fotograf Michael, nicht am Geld für die richtige(n) Tasche(n) zu sparen! Wir benutzen - und können diese daher auch persönlich weiterempfehlen - die gut geplosterten Taschen von National Geographic. Dazu noch einen professionellen Rucksack, wenn es z.B. auf längere Trekking-Touren geht oder Sie z.B. mit dem Bike unterwegs sind.

Fazit: Jeder Fotograf empfiehlt "sein" Equipment. Lassen Sie sich doch am besten von einem Profi im Foto-Fachgeschäft beraten und entwickeln Sie selbst ein Gespür dafür.

So, und wer fotografiert nun bei uns? Das sind diese beiden charmanten Männer hier:


  • Samart ist ein echter Profi! Ein ausgebildeter Fotograf und mit Hingabe bei der Arbeit. Bevor er fest zu uns kam, hat er als Freelancer zahlreiche Aufträge in Thailand angenommen und erfolgreich umgesetzt. Samart ist 28 Jahre alt, mag schnelle Motorräder, Rockmusik und thailändisches Bier - und genau so sind auch seine Bilder: Dynamisch, rund und kraftvoll.
  • Michael ist kein Profi-Fotograf. Aber er hängt sich absolut rein und übt und übt und übt. Am liebsten ist er mit dem Bike abseits der frequentierten Destinationen Thailands unterwegs. Er selbst sagt: "Fotografieren ist für mich wie Meditation". 2 Stunden an einem Wasserfall oder an einem Tempel zu verbringen und das Motiv genau zu studieren ist selbstverständlich für ihn. Er filmt aber lieber als zu fotografieren. Alles mit einer guten Portion Leidenschaft! :)

Ach und noch diese Zeilen für den aufmerksamen Leser: Michael ist der Autor von diesem Artikel und hat so gut recherchiert wie nur möglich. Aber wie bereits geschrieben steht, ist er kein professionelle Berufsfotograf - jedoch mit Hingabe bei der Fotografie dabei. Dies kommt im Artikel auch zum Vorschein. Also das Appell an alle Profis, die das hier lesen: Bitte mit Nachsicht, sollte hier und da mal was nicht 100% stimmig sein.

Thailand Fotografie
Wir wünschen Ihnen ganz viel Spaß und wunderschöne Motive im Thailandurlaub! :))
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