Flora und Fauna Thailands

Exotisch, wild und teils unübertroffen!

Thailand Flora und Fauna
Flora und Fauna Thailands

Viele Touristen, die sich für einen Urlaub in Thailand entscheiden, wollen die einheimische Tierwelt sehen. Sie interessieren sich vor allem für asiatische Elefanten und diese sind in Thailand auch an vielen Orten zu sehen: einerseits in verschiedenen Zoos, Tierparks und bei Elefantenwanderungen; andererseits auch wild in verschiedenen Nationalparks. Zur Tierwelt Thailands gehören aber auch viele Vogelarten, die zum Teil sehr prächtiges Gefieder haben sowie wunderschöne Schmetterlinge und eine faszinierende Unterwasserfauna, die rund um die vielen thailändischen Inseln erlebt werden kann. Fauna gibt es nie ohne Flora. Und auch die Pflanzenwelt in Thailand ist exotisch, wunderschön und interessant. Wer bunte Orchideen, Palmen und dichte tropische Wälder sehen will, der hat in Thailand die Möglichkeit dazu. 

Thailands Tiere

Wer Tiere mag, der wird Thailand lieben. Es gibt ungefähr 300 Säugetierarten, an die 1000 unterschiedliche Spezies von Vögeln und etwa 7000 Insektenarten. Die Vielfalt an Säugetieren, Meerestieren, Vögeln und Insekten ist enorm, schließlich handelt es sich um ein tropisches Land mit vielen verschiedenen Naturlandschaften und Biotopen. Ein Urlaub ist kaum ausreichend, um die umfangreiche Fauna zu entdecken. Manchmal muss man sich hierfür abseits der ausgetretenen Touristenpfade bewegen und noch wenig bekannte Gebiete aufsuchen. Zu den beiden aufregendsten Tierarten, die es in Thailand gibt, gehören sicherlich asiatische Elefanten und Tiger. Beide sind jedoch in ihren Wildbeständen bedroht von Wilderei und Umweltverschmutzung. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese beiden großen Säugetiere in Thailand live zu erleben. Jedoch sollte man sich vorher Gedanken darum machen, bei welcher Organisation man seine Tierbegegnung plant, denn es gibt viele verantwortungsvolle Organisationen aber auch einige Anbieter, die auf Kosten der Tiere Geld verdienen wollen. Lesen Sie hier mehr über die asiatischen Elefanten in Thailand.
Neben Elefanten und Tigern sind auch Leoparden, Tapire und vereinzelt auch Sumatra Nashörner noch in Thailand zu finden. Häufiger anzutreffen sind Languren, Makaken, Javaaffen, Weißhandgibbons, Schweinsaffen und andere Affenarten sowie Flughunde, Mungos und die scheuen Hirschferkel. 

Es kreucht und fleucht

Viele Reptilienarten und Amphibien, die in Thailand leben sind faszinierend. Es gibt verschiedene Schildkrötenarten, Frösche, Agamen, Geckos, Warane und Krokodile. Besucher des Landes finden fast in jeder Hotelanlage Geckos vor, die sich gerne am Abend um die Beleuchtung herum tummeln, weil das Licht schmackhafte Insekte anzieht. Die Geckos sollte man schätzen lernen, auch wenn man sie nicht mag, denn sie fressen Ungeziefer und Moskitos. Selbstverständlich gibt es im tropischen Thailand auch Schlangen. Erfahren Sie weiter unten mehr über Schlangen, Spinnen und Skorpione.

Meerestiere in Thailand

Thailand und vor allem seine Inselwelt ist berühmt unter Tauchern und Schnorchlern, die hier eine faszinierende Unterwasserwelt vorfinden. An den vielen Stränden gibt es hunderte von Tauchschulen, von denen die meisten sehr gut ausgerüstet sind. Tolle Tauchplätze in Thailand gibt es vor allem in der Andamansee und im Golf von Siam. Beliebte Ziele bei Tauchern sind Krabi, Koh Samui, Koh Phangan, Kho Tao, Koh Chang, Phuket und die Similan Inseln. 

 

Walhaie kann man rund um Phuket und auch bei Koh Phi Phi zwischen Februar und Mitte Mai sehen. Eindrucksvolle Mantarochen können in der Zeit um November und Dezember bei Phuket und von Januar bis April um die Similan Inseln herum beobachtet werden. Leopardenhaie sind friedlich und harmlos für Menschen und im Gegensatz zu anderen Haifischarten nicht scheu. Sie trifft man bei Koh Bida Nok, Koh Haa oder in den Gewässern der Similan Inseln eigentlich das ganze Jahr über an. Schildkröten, Barakudas, Clownfische, Oktopusse, Seeschlangen, Seepferdchen, verschiedene Schnecken und Muränen trifft man ebenfalls das ganze Jahr über in den thailändischen Gewässern an. 

Gefährliche Tiere in Thailand

Da Thailand ein tropisches Land ist, gibt es hier auch einige gefährliche Tiere, von denen man besser etwas Abstand halten sollte. Selbstverständlich stellen Moskitos an vielen Orten in Thailand eine Gefahr dar. Sie können Krankheiten übertragen und ihre Stiche sind allgemein sehr unangenehm. Es gibt 200 Giftschlangen, darunter auch 35 giftige wie die Grubenotter oder die Bauchdrüsenotter. Die meisten Schlangen sind jedoch harmlos und zudem scheu, also nur selten zu sehen. Eindrucksvoll ist die Netzphython, die bis zu sieben Meter lang werden kann. Sie lebt in der Nähe von Gewässern und ist leicht reizbar. Der dunkle Tigerpython hingegen ist sehr friedlich. Sie kommt in Grasgebieten vor und ist nachtaktiv. Um sich vor Schlangen zu schützen, ist es ratsam bei Wanderungen knöchelhohe Schuhe zu tragen und ruhig ordentlich aufzutreten. Schlangen flüchten vor den Vibrationen, die eine Gruppe von Wanderern am Boden erzeugt. 

Krokodile und Alligatoren können natürlich gefährlich sein, aber man begegnet ihnen meist nur in Nationalparks, wenn Parkranger dabei sind oder in Zoos. In einigen Nationalparks gibt es Bindewarane, denen man sich nicht nähern sollte, weil sie mit ihrem Schwanz ausschlagen und ziemlich schmerzhafte Wunden hinterlassen können. Zum Lesen: Schlangen in Thailand und wie Sie sich schützen können.

 

Skorpione sind in Thailand fast überall zu Hause. Manche sind bis zu 20 Zentimetern groß, andere weniger als einen Zentimeter. Fast alle sind giftig, einige sogar für Menschen gefährlich. Lesen Sie hierzu mehr: Skorpione in Thailand. Dasselbe gilt für Spinnen, denen ja ohnehin kaum jemand freiwillig zu nahe kommt. Hier können Sie mehr dazu lesen: Spinnen in Thailand.

 

Unter Wasser ist auch eine gewisse Vorsicht im Umgang mit den Meeresbewohnern ratsam. Es gibt giftige Quallen, Rotfeuerfische, den gut getarnten Steinfisch und Seeschlangen, die sehr giftig sind. Deshalb gilt, was ohnehin für Taucher und Schnorchler schon aus Gründen des Umweltschutzes gilt: am besten keine Tiere anfassen und nur beobachten und staunen. 

Tierschutz in Thailand

Wildtiere in Thailand stehen wie in den meisten Ländern dieser Erde unter einem besonderen Schutz. Dies gilt vor allem in den Nationalparks. Es gibt 13 Primaten, neun Languren und Makakenarten, drei verschiedene Gibbons, allein 92 verschiedene Fledermäuse und einiges Exotische wie zum Beispiel kleine Faultiere und Leoparden. Erwähnenswert sind auch die etwa 1200 verschiedenen Schmetterlinge und 250 Korallenspezies, die im Meer leben. 

Um Tiere und die Umwelt zu schützen, haben wir hier einige einfache Regeln zusammengefasst: Lassen Sie sich nicht mit Tieren fotografieren, die nur für Touristenfotos gehalten werden. Oft stehen diese Tiere unter Beruhigungsmitteln. Besuchen Sie keine Shows, in denen Wildtiere zu Kunststückchen gezwungen werden. Meist werden die Tiere dort nicht artgerecht gehalten. Kaufen Sie keine Souvenirs, die aus Tierhäuten, Zähnen oder -knochen hergestellt sind. Entscheiden Sie sich lieber für den Besuch in einer Rettungsstation, deren Fokus auf dem Wohlergehen und dem Schutz der Tiere liegt. Lesen Sie hier mehr über den verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren in Thailand.

Tierschutz in Thailand
Machen Sie sich vor der Reise schlau - Tourismusspetakel mit Tieren und mehr!

Vogelbeobachtung in Thailand

Es schwirren mindestens 978 Arten von Vögeln in Thailands Lüften und Baumkronen umher. Vogelbeobachtungen sind beliebte Aktivitäten vor allem im weniger bewohnten Norden des Landes und in den verschiedenen Küsten- und Feuchtgebieten.
Allein in den Magrovensümpfen an Thailands Inseln werden regelmäßig etwa 204 Vogelarten gesichtet. Zur Vogelbeobachtung in Thailand, bietet das Königreich also zahlreiche Gelegenheiten.

Thailand ist bei Ornithologen so beliebt, weil viele der Vögel hier exotisch und vor allem farbenfroh sind. Die Nistsaison ist die beste Zeit, um Vögel zu betrachten. Die Mehrzahl der Vögel nistet dann, wenn die Trockenzeit langsam zu Ende geht und die Regenzeit vor der Tür steht, also etwa von Februar bis Juni. Dann ist ausreichend Nahrung vorhanden. Zu den seltenen und besonders interessanten Vogelarten in Thailand gehören zum Beispiel der Eisvögel, Nashornvögel und Spechte, die es vermehrt im Westen des Landes gibt, Regenpfeiffer und Seeschwalben, die in der Region Krabi leben, sowie verschiedene Greifvögel, Bienenfresser und Fasane im Süden. 

Faszinierende Pflanzenwelt in Thailand

Welche Pflanzen wo in Thailand wachsen, hängt stark davon ab, welche Art von Boden jeweils vorhanden ist und welches Klima herrscht. Der Süden ist zum Beispiel von dichten Wäldern bedeckt, weil es hier ganzjährig recht feucht ist. Im Norden hingegen gibt es Trockenperioden, die länger werden, je weiter nördlich sich eine bestimmte Region befindet. Hier sind auch die Schwankungen zwischen den Jahreshöchsttemperaturen und den niedrigsten Temperaturen größer als im Süden. Das führt dazu, dass hier andere Pflanzen gedeihen. Ähnliches gilt auch für die Bergregionen, wo in höheren Gefilden bei niedrigeren Temperaturen wieder andere Pflanzen wachsen. 

Tropische Wälder in Thailand

Die berühmten immergrünen Regenwälder der Tropen sind nur in Südthailand zu finden. Von den heute vorhandenen Regenwäldern sind nur noch etwa 3% Primärwälder, also die ursprünglichen unberührten Wälder, die einst weite Teile Südthailands und Malaysias bedeckt haben. 

Diese Primärwälder sehen so aus, dass ihre höchsten Bäume um die 70 Meter hoch sind. Die Pflanzen darunter sind vor der direkten Sonneneinstrahlung abgeschirmt. Unter dem dichten Blätterdach der großen Bäume bleiben Luftfeuchtigkeit und Temperatur konstant. So entstehen ideale Bedingungen für Urwaldgewächse, die mit wenig Licht und viel Feuchtigkeit gut auskommen, wie zum Beispiel Lianen und Orchideen. Der tropische Regenwald ist ein sehr sensibles Ökosystem. Alles, was auf den Boden fällt, verwandelt sich in eine Humusschicht, die von winzigen Lebewesen zersetzt und deren Nährstoffe für die Wiederverwendung bereit gestellt werden. 

Im Norden und Westen Thailands gibt es in den höheren Regionen Bergwälder, in denen Eichen, Kastanien und Lorbeerbäume wachsen. Hier finden sich wie auch in den tropischen Regenwäldern Orchideen und andere Epiphyten, Moose und Farne; allerdings andere Spezies als im Süden. 

Und selbstverständlich kann man sehr viele schöne Trekking-Touren in Thailand buchen und immer wird ein Stopp an einem tropischen Wasserfall zum baden eingelegt.

Thailands Feuchtgebiete und Wälder

In Thailand sind außerdem Sumpfgebiete zu finden. Viele sogenannte Süsswassersumpfwälder sind im Rückgang begriffen, weil sie von der Landwirtschaft verdrängt werden. Einige sind jedoch im Süden des Landes noch intakt. Ebenfalls als Feuchtbiotop sind die Küstenwälder in Thailand interessant. Sie erstrecken sich wie lange Bänder an den Küsten des Festlandes wie auch der Inseln. Das Meer treibt stetig Samen von Bäumen und Büschen an, die hier Fuß fassen. Leider sind auch diese Waldgebiete vom Tourismus und von der Landwirtschaft teilweise bedroht. Eine Besonderheit Südostasiens sind Bambuswälder. Bambus ist eigentlich ein Gras, kein Baum. Trotzdem sind die Pflanzen so groß, dass sie regelrechte Wälder bilden. Bambus wird für den Bau von Häusern, als Nahrungsmittel (zum Beispiel Bambussprossen) oder auch zum Herstellen von Möbeln und anderen Gegenständen benutzt. 

Mangrovenwälder

Eine sehr typische Pflanzenart für die Tropen sind Mangroven. Sie kommen auch in Thailand in Form von bis maximal 20 Meter hohen Wäldern an den Küsten vor. Dank ihrer besonderen Wurzeln, die als Stelzwurzeln bezeichnet werden, können Mangroven im Sand an Stränden Halt finden. Mangroven können problemlos im Salzwasser stehen und sie bilden das Zuhause für viele Wasservögel. Vielerorts werden Ausflüge mit Booten entlang der Mangroven angeboten, für die sich vorrangig Ornithologen und Vogelfreunde interessieren. Wenn der Motor des Bootes ausgeschaltet wird, hat man sehr oft die Gelegenheit, tolle Bilder von Seevögeln zu machen.

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