Trekking in Thailand

Trekking-Touren im thailändischen Dschungel - Nord vs Süd

Thailand ist ein abwechslungsreiches Reiseland mit vielen verschiedenen Landschaften. Obwohl das Land vollständig in den Tropen liegt, sind die Wälder im Norden, welche höher gelegen sind, vollkommen unterschiedlich von den verschiedenen Nationalparks im Süden des Landes und auf den einzelnen Inseln. Trekking ist in Thailand natürlich generell überall möglich. Trekkingfans haben quasi die Qual der Wahl. Abgeschiedene Naturlandschaften, Wälder und Nationalparks mit tausenden von Pflanzen und Tieren gibt es zu Genüge. 

Trekking-Touren Thailand
Trekking in Thailand - Touren, Tips und wichtige Infos von den Thailand-Spezialisten.

Der Norden von Thailand hat vor allem gebirgige Waldgebiete zu bieten, in denen es ein wenig kühler ist als im Süden und wo sich noch fast unberührte Natur finden lässt. Die tropischen Wälder hier sind das ganze Jahr über grün. Sie sind von Flüssen, Bachläufen und Wasserfällen durchzogen und bieten das pure Naturerlebnis. Die Steigungen sind mitunter recht anspruchsvoll. Der höchste Berg im Norden ist der Doi Inthanon mit über 2.600 Metern. Die Route zum Gipfel ist 50 Kilometer lang, führt durch malerische Waldlandschaften und ist perfekt für alle, die sich auf eine mehrtägige Trekkingtour begeben wollen. 

 

Der Süden bietet ein vollkommen anderes Landschaftsbild. Hier liegen die vielen verschiedenen paradiesischen Inseln, auf denen es eine Mischung aus Strand und Wäldern gibt sowie die verschiedenen anderen Nationalparks, die auch einige Berge haben. Diese sind jedoch weniger hoch als im Norden. Der höchste Berg des Südens, der Khao Luang ist mit seinen mehr als 1.800 Metern jedoch auch eine ausreichende Herausforderung für Trekkingfans. Generell ist der Süden etwas wärmer und es gibt mehr Palmen. Neben den anspruchsvollen Treks hat der Süden aber auch zahllose gemütlichere Wanderwege zu bieten. Wer ausgiebige Strandwanderungen ohne Steigungen unternehmen will, der ist in Südthailand genau richtig. 

Beste Treks im Norden Thailands

Hier können nur einige beispielhafte Trekkingtouren aufgelistet werden, denn die Auswahl an Wanderwegen und Routen ist schier unendlich. Im Norden ist der Doi Suthep in der Nähe von Chiang Mai eine Wanderung wert. Auf diesem Hügel liegt einer der schönsten Tempel von Chiang Mai. Nicht nur Wanderer sondern auch Radfahrer machen sich auf den Weg zum Wat Phra Doi Suthep. Man kann sich für den einfachen und direkten Weg entscheiden oder für einen etwas weiteren, aber landschaftlich deutlich schöneren Weg, der als der Monk Trail bezeichnet wird. Der startet an der Suthep Road und endet oben am Tempel. Der Anstieg dauert auf diesem Weg am Fernsehturm vorbei etwa zwei Stunden. Man kann diese Wanderung also in etwas mehr als fünf Stunden inklusive der Tempelbewichtigung absolvieren. 

 

Anspruchsvoll und etwas für richtige Wanderfreaks ist der Doi Inthanon Nature Trail. Er führt hinauf zum höchsten Berg Thailands auf über 2.600 Meter. Der Weg zum Gipfel ist gut ausgeschildert und liegt vollständig auf dem Gelände des Nationalparks. Auf dem 47 Kilometer langen Weg kommt man nicht nur durch Wälder, sondern auch durch Gebiete mit Reisterrassen. Es gibt unterwegs Hütten, in denen man übernachten kann, aber auch Campingmöglichkeiten. Gerade für diesen anstrengenden Trip sollte man einen Guide buchen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, Träger für schweres Gepäck anzuwerben. 

 

Beliebt und wunderschön ist der Hill Tribe Trek im Norden Thailands. Auf diesem abenteuerlichen Weg gelangt man durch die Wohngebiete von vielen verschiedenen Stämmen. Der Weg führt nicht weit von der Grenze zu Burma, dem heutigen Myanmar vorbei, wo viele Menschen noch so leben wie vor hunderten von Jahren. Man sieht Dörfer des Karen Stammes, der Lisu Stammes und der Shan. Ihre Architektur, Kultur und Lebensweise sind allein schon ein Grund, sich in diese Gegend zu begeben und das ursprüngliche Thailand zu erleben. 

 

Ebenfalls in der Nähe der Grenze zu Myanmar führt der Mae Salong Trek entlang. Hier prägen offene landwirtschaftlich genutzte Flächen und weite offene Wiesen die Landschaft. Auch auf diesem 13 Kilometer langen Trek kommt man durch Dörfer verschiedener Bergstämme. Es gibt Obst- und Teeplantagen aber auch einige steile Anstiege und ein paar Kletterpartien, die für Adrenalin und Abwechslung sorgen. Dieser Weg kann an einem Tag absolviert werden. 

Beste Treks im Süden Thailands

Besonders schön ist das Wandern im Khao Yai Nationalpark, der auf der Liste des UNESCO Welterbes steht. Der Park hat einige Wanderwege, auf denen nur wenige Touristen unterwegs sind und die in unberührte Natur führen. Der Dschungel ist teils undurchdringlich, weshalb das Wandern ohne erfahrenen Guide gefährlich werden kann. Wer sich jedoch auf den Weg begibt, wird mit tollen AusbIicken, klaren Wasserfällen und einer umwerfenden Pflanzenwelt belohnt. Es gibt mehrere Campingplätze zum Beispiel Pha Kluai Mai und Lam Takong.

 

Der Khao Sok Nationalpark eignet sich ebenfalls perfekt für ausgedehnte Wanderungen. Die dichten grünen Wälder rund um den Khao Sok See sind von Kalksteinfelsen geprägt. Es gibt mehrere Tropfsteinhöhlen und Wasserfälle. Das Trekking im Khao Sok Nationalpark kann mit einer Kajakfahrt auf dem See verbunden werden. Auf dem Wasser gibt es einige kleine schwimmende Hotels, die Mahlzeiten und Nachtlager in vollkommener Idylle anbieten. Die besten Chancen, die Tierwelt des Parks zu sehen, hat man, wenn man mit einem erfahrenen Guide unterwegs ist. Einer der schönsten Treks ist der elf Kilometer lange Dschungelweg mit einigen Anstiegen. 

 

Der Sri Phang Nga Nationalpark liegt etwa 60 Kilometer nördlich von Khao Lak. Hier gibt es noch Primärwälder mit vielen verschiedenen Tierarten und noch mehr einheimischen Pflanzen. Die Treks haben einige Steigungen. Es gibt Wasserfälle mit kleinen Pools und gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung.
Am schönsten sind der Nam Tok Tam Nhang und Nam Tok Tohn Ton Teui Wasserfall. Es gibt Campingplätze, aber man muss seine eigene Ausrüstung mitbringen. 

Beste Reisezeit fürs Trekking Touren in Thailand

Die beste Reisezeit für Trekkingtouristen in Thailand ist von November bis Februar. Es ist dann weniger heiß und es fällt kaum Niederschlag. Es gibt außerdem eine recht angenehme und trockene Periode im Juni und Juli. Der Nachteil in der Regenzeit ist, dass viele Wanderwege dann matschig sind und es auch nicht selten vorkommt, dass Erdrutsche einige Trekkingpfade für eine Weile unbegehbar machen. Auch die Zeit von März bis Mai eignet sich im Allgemeinen für Wanderungen in Thailand. Es ist dann trocken, aber es kann sehr warm werden. Je nachdem, wie hitzeempfindlich man ist, kann es zwischen März und Mai schon zu heiß sein. Sogar in den höher gelegenen Regionen im Norden werden dann Temperaturen von 35 Grad am Tag erreicht.

Es muss bedacht werden, dass die Luftfeuchtigkeit generell in Thailand eher hoch ist, was das Empfinden von Hitze noch steigert. Ein weiterer kleiner Nachteil der Zeit zwischen März und Mai ist die etwas weniger grüne Landschaft in manchen Gebieten. Die Regenwälder im Norden sind ganzjährig grün. Von August bis Oktober muss man im ganzen Land mit Regenfällen rechnen. Diese sind meist kurz, können aber sehr heftig sein. Lesen Sie mehr zur Reisezeit für Thailand

Resiezeit Trekking Thailand
Beste Reisezeit für Treks - dann klappt es auch mit dem Baden im Wasserfall!

Sicherheit beim Trekking

Die Gegend kennen 

Ein sicherer Trekkingurlaub beginnt schon mit einer gründlichen Vorbereitung. Es ist empfehlenswert, vorab ein wenig über das Land zu lesen, in dem man sich auf wilde Trekkingpfade fernab der Zivilisation begeben möchte. Je nachdem, welche Gegend man für seinen Trekkingurlaub wählt, gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Es kann nicht schaden, etwas zu wissen über die vielen Tiere und Pflanzen, die einem auf dem Weg begegnen können, einerseits natürlich, weil dies das Naturerlebnis noch intensiver macht, aber auch, um eventuelle Gefahrenquellen erkennen zu können. Im Dschungel gibt es zum Beispiel Insekten, von denen man sich am besten fern halten sollte. Vor Moskitos und Blutegeln schützt man sich überall am besten, indem man lange Hosen und langärmelige Oberteile trägt. Genauso wichtig wie Literatur ist eine Karte. Jeder Wanderer sollte sich eine Karte der Region besorgen, in der er unterwegs ist. Dies ist selbst dann wichtig, wenn man mit Guide unterwegs ist, was unbedingt zu empfehlen ist. Eine Karte verleiht zusätzliche Sicherheit, denn sie gibt an, wo Dörfer, Campingplätze oder Straßen zu finden sind, falls ein Notfall den Abbruch der Wanderung erforderlich macht. Generell fühlt man sich etwas sicherer mit einer Karte im Gepäck. 

Wasser mitbringen!

Ein ganz wichtiger Punkt ist immer Wasser. Egal wo auf der Welt man wandert: Wasser muss ausreichend zur Verfügung stehen. Gerade in Thailand, wo es im Dschungel nur selten Möglichkeiten gibt, um Wasser zu kaufen oder aufzufüllen und wo es sehr heiß werden kann, benötigen die meisten Wanderer am Tag zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Wasser kann tatsächlich lebenswichtig sein. Es sollte immer bedacht werden, dass man bei der hohen Luftfeuchtigkeit im Regenwald deutlich mehr schwitzt als zu Hause bei einer ähnlich anstrengenden Wanderung. Diese Flüssigkeit muss ersetzt werden. 

Moskitos und anderes Getier abwehren

Moskitos gibt es in Thailand leider überall. In der Regenzeit sind die zahlreicher als in der Trockenzeit. Aber vor allem in den Wäldern kann man das ganze Jahr über gestochen werden. Moskitostiche sind nicht nur nervig und schmerzhaft; sie können auch verschiedene Krankheiten wie zum Beispiel Denguefieber übertragen. Daher ist Schutz vor Moskitos das ganze Jahr über wichtig. Neben langer dünner Kleidung ist Moskitorepellent für Trekkingfans ein wichtiges Utensil auf jeder Tour. In manchen Gegenden gibt es Schlangen. Einige leben auf Bäumen, andere im Gras. Vor ihnen schützt man sich am besten, indem man beim Gehen etwas fester auftritt. Das erzeugt Erschütterungen, die Schlangen schon von Weitem wahrnehmen und aus dem Weg gehen. Mehr zum Thema Moskitoschutz in Thailand

Ein guter Guide

Niemand kennt sich in den Wäldern und Nationalparks von Thailand besser aus als die Parkranger und Trekking-Guides, von denen die meisten in der Region aufgewachsen sind und jeden Baum persönlich kennen. Um nicht auf selbsternannte Touristenführer hereinzufallen, lohnt es sich, etwas Recherche zu betreiben und sich zu informieren, welche Agenturen verlässliche ortskundige Guides vermitteln. 

Nicht nach den Sternen greifen!

Bei der Auswahl der Trekkingroute sollte man sich ganz ehrlich fragen, welches Pensum realistisch ist und was einfach zu viel für einen ist. Klingen 15 Kilometer pro Tag erst einmal nicht wie eine Herausforderung, so muss bedacht werden, dass in Thailand einige abenteuerliche Steigungen auf nicht immer gut ausgebauten wegen lauern. Dazu kommen die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit, welche das Wandern deutlich beschwerlicher machen als in Mitteleuropa. Am besten wählt man eine kürzere Distanz als Testlauf und dann erst einen der anspruchsvolleren Treks, wenn man sich sicher ist, diesen auch zu bewältigen. 

Besten Treks in Thailand
Treks in Thailand, auch auf dem Rücken von Elefanten möglich.

Ausrüstung fürs Trekking-Abenteuer in Thailand

Hier haben wir eine Liste der essentiellen Ausrüstungsgegenstände für ein Trekking in Thailand zusammengestellt. Je nach Schwere und Beschwerlichkeit des Treks, kann diese auch etwas gekürzt werden. Beim Trekking gilt immer: alles Nötige, aber nichts Unnötiges packen - schließlich muss alles geschleppt werden. 

  • Rucksack
  • lange Hose und langärmeliges Oberteil am besten aus Baumwolle
  • Fleecejacke für den Abend (vor allem in den Höhen
  • Regencape und ggf wasserdichter Rucksackschutz
  • ausreichend Trinkwasser (min 2 Liter pro Tag und Person)
  • Sonnencreme und Sonnenhut
  • Moskitorepellent 
  • Taschenlampe
  • Kamera und Speicherkarte, Powerbank und Ladegerät
  • bequeme Wanderschuhe mit gutem Profil
  • Toilettenpapier oder Tücher
  • ggf Wanderstöcke
  • Müsliriegel falls die Energie mal zur Neige geht
  • wenn mit Übernachtung: Handtuch, Isomatte, Schlafsack und Fliegennetz

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