Thailändische Küche

Thai Food – und warum wir es so lieben

Die thailändische Küche (auch die Garküchen in Thailand) hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur an Anerkennung gewonnen, sie hat sich auch rasend schnell in der ganzen Welt einen Namen gemacht. Foodies und Feinschmecker lieben die Kombination aus knackigem Gemüse und Kräutern, frischem Seafood oder Huhn und den Gewürzen, die dem Essen erst den richtigen Kick verleihen.

Dabei ist Thai Food eine perfekte Mischung aus asiatischen und westlichen Einflüssen: Durch chinesische Einwanderer lernten die Thailänder Kochtechniken wie „Stir Fry“ (Kurzgebratenes aus der Pfanne) kennen und auch die Franzosen nahmen einigen Einfluss auf die Küche des thailändischen Ostens, dem Isaan. Doch alles veränderte sich Ende des 16. Jahrhunderts, als die Portugiesen Chilis aus Amerika mitbrachten. Die feurigen Schoten sollten die thailändische Küche für immer revolutionieren. 

Thailändische Küche
Thailändische Küche

Die Ursprünge der Thai Cuisine

Ursprünglich wurde in der thailändischen Küche stark auf Produkte aus dem Meer gesetzt – kein Wunder bei dem reichen Angebot, auf das die Thai zurückgreifen können! Fische, Krabben, Tintenfisch, aber auch Algen kamen beim Kochen fast immer zum Einsatz. Die Thailänder nutzen (im Vergleich zu uns Europäern) relativ wenig Fleisch und es wird vor dem Verzehr immer in kleine Stücke geschnitten. Ein dickes, blutiges Steak wird man auf einer original thailändischen Tafel niemals finden!

 

Mit der Einwanderungswelle aus Südchina kam Abwechslung in die thailändische Küche. Die Chinesen brachten neue Techniken wie das Frittieren von Lebensmitteln oder auch das Braten mit. Bis dahin setzten die Thai hauptsächlich auf das Kochen und Dünsten – und so erschloss sich plötzlich eine ganz neue Welt der kulinarischen Möglichkeiten.

 

Im 17. Jahrhundert wurde Thailand auch für die andere Völker interessant: Portugiesen, Franzosen, Holländer und Japaner brachten ihre eigene Kultur mit und die nahm Einfluss auf die Thai Cuisine. Die Thailänder saugten die neuen Impulse begierig auf und daraus entstand die spannende Mischung aus Geschmack, Textur, Farbe und Frische, für die die thailändische Küche heute so bekannt ist. Und dabei zeigten sich die Thai durchaus pfiffig: Sie tauschten Zutaten anderer Länder, die es in Thailand nicht gab, einfach aus. So entwickelten sich die thailändischen Currys, die statt auf Sahne oder Milch auf Kokosnussmilch zurückgreifen (und damit auch für laktoseintolerante Esser geeignet sind). 

Die Geheimnisse der thailändischen Küche

Thai Food berührt alle Sinne: Schon lange, bevor das Essen serviert wird, umschmeicheln einen die intensiven Düfte aus der Küche, und wird aufgetischt, überraschen einen die kräftigen Farben des Essens – selbst ein Curry schafft es immer appetitlich auszusehen. Es gibt zwei fundamentale Geheimnisse der thailändischen Küche:

  1. Die Kräuter, Gewürze und Pasten
  2. Die perfekte Balance zwischen scharf, salzig, süß und sauer

 

Am Anfang fast jedes guten thailändischen Gerichts steht eine Paste. Die gibt es in Dutzenden verschiedenen Ausführungen. So zum Beispiel rote oder grüne Currypaste oder die allgegenwärtige Shrimppaste. Man kann sie entweder selbst fertigen oder aber – mittlerweile auch bei uns in Europa – im Asia-Markt einfach kaufen. In ihr finden sich Zutaten wie Schalotten, Knoblauch, grüne oder rote Chilis, Thai Chili Puder viele weitere „geheime“ Gewürze. Doch ihren vollen Geschmack entfalten die Gerichte erst, wenn auch die Kräuter ins Spiel kommen. Die vier „wichtigsten“ Kräuter der thailändischen Küche sind:

  • Zitronengras: in vielen Stir-Fry Gerichten wird das frisch duftende Gras einfach zerrupft oder zerhackt und hinzugefügt. Um Suppen zu aromatisieren, werden die Stängel zerquetscht und einfach mit in den Topf gegeben.
  • Ingwer und Galangal: Diese Wurzeln verleihen jedem Gericht Süße, Schärfe und das gewisse Etwas. Galangal ist ein naher Verwandter des Ingwer. Durch Beigabe gewinnt jedes Gericht an Tiefe und Komplexität.
  • Basilikum: ob süßer Basilikum oder „heiliges Thai-Basilikum“, diese Kräuter werden oft kurz vor dem Servieren oder als Garnitur auf den Teller gebracht.
  • Koriander ist sehr aromatisch und verleiht jedem Gericht einen Duft, der sofort in die Nase steigt und alle Geschmacksnerven singen lässt

Bestellen im Restaurant (oder auch an der Garküche)

Für viele ist der Thailand Urlaub auch ein kulinarisches Fest. In Thailand kann man fast buchstäblich an jeder Straßenecke eine Garküche (oft auf Rädern) oder ein kleines Restaurant finden. Und auch, wenn viele Thai in den Touristenhochburgen oft ein paar Brocken Englisch können, so steht man doch auch häufig genug rätselnd vor der in Thai abgefassten Speisekarte.

Bei Food Carts ist es relativ einfach zu bestellen: Man zeigt auf die gewünschte Speise und sagt:

„Ao an ni krap/ka“, was soviel bedeutet wie „Ich hätte bitte dieses dort“. „Moo“ steht für Schwein und „Gai“ für Hühnchen.

 

Sitzt man gemeinsam in einem Restaurant, bestellt nicht jeder sein eigenes Gericht, welches er dann auch ausschließlich verspeist, sondern man ordert gemeinsam und teilt alle Speisen. Dabei gibt es auch keine besondere Reihenfolge für die Gänge, wie bei es bei uns Europäern Usus ist. Es wird das zuerst gegessen, was als Erstes auf den Tisch kommt - und es wird gerne gemixt und abwechselnd gegessen.

Garküche in Bangkok
Garküche in Bangkok

Erfahrene Thailand Urlauber bestellen nach der „Wet, dry, yum, spicy“-Regel:

  • Ein komplettes Gericht sollte viel Flüssigkeit enthalten. Entweder eine leichte Suppe oder aber ein reichhaltiges Curry
  • Eine Speise sollte „trocken“, also ohne Sauce sein. Diese Gerichte sind meist Stir Frys, gebraten oder frittiert
  • Das Yum steht für Salate: ob der berühmte Papayasalat oder andere, es gibt vier Komponenten, die hierbei ein Muss sind: Fischsoße, Limettensaft, Zucker und Chilis. Der Salat dient als „Reiniger“ zwischen den verschiedenen Gerichten
  • Eine scharfe Speise

 

Dazu gehört natürlich der allgegenwärtige Klebreis, der zu fast jedem Gericht automatisch gereicht wird. 

Thai Food Kochkurse im Thailand Urlaub

Mit dem Boom, den die Thai Cuisine in den letzten Jahren erlebt hat, ist natürlich auch die Zahl jener gestiegen, die die köstlichen Gerichte zu Hause nachkochen möchten. Das haben ohne jeden Zweifel auch die Thailänder erkannt und schon war eine neue Nische im Tourismus geboren: Kochkurse im Thailand Urlaub!

 

Viele Hotelanlagen haben dafür spezielle „Showküchen“ in ihren Anlagen, wo man teils im Garten, umgeben von prächtigen Blumen und Schatten spendenden Bäumen, in die Geheimnisse der thailändischen Küche eingeführt wird. Dabei geht es nicht nur um das Essen, sondern auch um den respektvollen Umgang mit den Zutaten und der gemeinsame Verzehr des Gezauberten am Ende der Stunde. Ob ein Nachmittagskurs, um nur einmal in die Thai Cuisine rein zu schnuppern oder ein richtiger „Lehrgang“ über zwei Wochen, die Kochkurse erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. 

Scharfe Sache

Typischer thailändischer Grill
Typischer thailändischer Grill

Wer es scharf mag, sollte die Tom Yam Gung Suppe probieren, mit Garnelen, Pilzen und verschiedenen Gewürzen. Legendär sind natürlich die Currys, die in Thailand mit speziellen Pasten gewürzt und mit Reis serviert werden.

Wer gern Fisch isst, dem wird Ngob Plaah schmecken: Filets, die in Bananenblättern gegrillt wurden. Die Desserts sind meist fruchtig-frisch. Zum Beispiel Papaya oder Mango. In Thailand isst man mit Löffel und Gabel, wobei man die Gabel nutzt, um das Essen auf den Löffel zu schieben.


Getränke: Wasser nicht direkt aus der Leitung trinken, sondern in Flaschen abgefüllt kaufen. Im Restaurant wird meist kostenlos Eiswasser serviert, das gerade bei scharfen Speisen sehr wohltuend sein kann. Neben den Internationalen Erfrischungsgetränken gibt es Thailand Juices, Lassies und Shakes. Sie werden allesamt mit frischen Früchten zubereitet und sind sehr aromatisch. Wer gerne Bier trinkt, sollte auf die einheimischen Marken wie "Chang", "Singha" oder "Leo" zurückgreifen.

Dazu gibt es einen passenden Artikel: Thailändisches Bier - welches schmeckt und ist "gesund"?

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