Der Asphalt endet, die Luft wird schwer und feucht. Thailands Natur ist kein gepflegter botanischer Garten, sondern ein archaischer, rauer Überlebenskampf. Im modrigen Laub jagen gepanzerte Skolopender, in den Schatten des tiefen Dschungels warten hochgiftige Kobras, und unter der glitzernden Meeresoberfläche treiben lautlose Jäger. Vergessen Sie weichgezeichnete Katalogromantik. Wir werfen Sie für einen Moment kopfüber in die ungeschminkte, pulsierende Wildnis Südostasiens – und beweisen Ihnen, warum Sie in unseren handverlesenen Refugien dennoch sicherer schlafen als zu Hause.
Unter den Spinnen in Thailand gibt es giftige Spinnen-Arten und ungiftige. Bei Störungen ziehen sich viele Vogelspinnen übrigens eher zurück, als dass sie zum Angriff übergehen würden. Erst wenn sie keinen anderen Ausweg mehr wissen und sich ernsthaft bedroht fühlen, beißen sie auch zu. Spinnen sind ebenso faszinierend wie nützlich. Und wenn Sie Urlaub in Thailand machen, werden Sie die Vielzahl an heimischen Spinnen vermutlich niemals zu Gesicht bekommen. Denn wenn Spinnen nicht gereizt oder provoziert werden, sind sie äußerst scheu. Und noch etwas: Es kann auch einmal in den besten Resorts vorkommen, dass sich eine Spinne in Ihr Hotelzimmer verirrt. Bitte verständigen Sie das Personal und versuchen Sie nicht, die Spinne auf eigene Faust zu entfernen. Sicher ist sicher!
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Statistisch gesehen das gefährlichste Tier Thailands. Nicht der Hai oder die Kobra, sondern die winzige Tigermücke überträgt Krankheiten wie das Dengue-Fieber. Malaria ist in den klassischen Urlaubsgebieten mittlerweile nahezu ausgerottet, doch an den Küsten und im feuchten Dschungel gehört die richtige Mückenprophylaxe zur täglichen Routine. Sobald die Dämmerung einsetzt, beginnt ihre Jagdzeit. Doch keine Panik: In unseren Premium-Resorts werden die Anlagen regelmäßig mit ökologischem Nebel behandelt ("Fogging"), und Ihre Schlafbereiche sind durch Klimaanlagen und intakte Moskitonetze hermetisch abgeriegelt. Tragen Sie abends DEET-Repellent und lange Kleidung. Wer das ernst nimmt, hat nichts zu befürchten.
Zur Prophylaxe
Dass Skorpione teils lebensbedrohliche Stiche austeilen können und ihr Gift zu schweren Auswirkungen beim Menschen führen kann, ist sachlich richtig. Die für den Menschen bedrohlichen Skorpione leben jedoch in den trockenen Regionen des Nahen Ostens oder in Südamerika. Dies ist im Zusammenhang mit dem in Thailand lebenden Schwarzen Thaiskorpion nicht zu erwarten, lediglich Allergiker sollten sich in Acht nehmen und sicherheitshalber einen EpiPen bei sich tragen. Vergleichbar ist ein Stich mit einem Wespen- oder Bienenstich. Auch wenn der Stich meist harmlos ist, so ist er doch recht schmerzhaft.
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Auch Vipern, wie die Grubenottern, sind mit ihrem hämotoxischen Gift und ihrer oft guten Tarnung eine Gefahr, der man sich bewusst sein sollte. Bleiben Sie bei Dschungelwanderungen stets auf den Wegen. Die Monokelkobra gehört zu den tödlichsten Schlangen des Landes. Die meisten Unfälle ereignen sich, weil jemand aus Versehen auf das Tier tritt oder es absichtlich anfassen möchte. Wenn eine Schlange die aufgerichtete Kobra-Position einnimmt, dürfen Sie ihr auf keinen Fall näher kommen. In Thailand kommt es aufgrund des aggressiven Verhaltens der Bambusotter gelegentlich zu Bissunfällen. Respekt und Abstand sind die beste Versicherung.
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Der Ozean ist kein Swimmingpool, sondern ein ungezähmter Lebensraum. Ein Gefahrenpotenzial durch giftige Meeresbewohner wie Steinfische oder nachtaktive Feuerfische ist schlichtweg real. Auch die gefürchtete Würfelqualle (Box Jellyfish) wird gelegentlich gesichtet. Doch hier greift unser Premium-Versprechen: Die Küstenabschnitte unserer Partner-Resorts werden akribisch überwacht. Essig-Stationen zur Ersten Hilfe sind Standard. Bei Bootstouren werfen die Kapitäne den Anker nur über sicheren Riffen. Wer nicht blind auf Korallen tritt und bei Warnflaggen den Hotel-Pool bevorzugt, verwandelt das Risiko in Faszination.
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Ein gepanzertes Relikt aus der Urzeit. Der thailändischer Hundertfüßer flößt mit seinem kupferroten Segmentkörper instinktiven Respekt ein. Er ist ein kompromissloser Jäger des Unterholzes, doch für den Menschen gilt: Er flieht, lange bevor Sie ihn bemerken. Skolopender meiden Licht und Lärm. Sie verkriechen sich in der Dunkelheit unter Laub. Ein extrem schmerzhafter Biss passiert meist nur dann, wenn das Tier eingeklemmt oder getreten wird. Laufen Sie nach einem Schauer nicht barfuß durch hohes Gras, schütteln Sie Ihre Schuhe aus und weisen Sie Ihre Kinder an, im Dschungel keine Steine blind anzuheben. Wer diese Regeln beachtet, entzieht dem Mythos jede Gefahr.
Zum DossierNicht jedes Wesen, das gefährlich aussieht, ist eine echte Bedrohung für Urlauber. Einige von Thailands eindrucksvollsten Tieren begegnen Ihnen in freier Wildbahn praktisch nie, während andere völlig zu Unrecht gefürchtet werden.
Wilde Leistenkrokodile sind in Thailand durch Bejagung in der Vergangenheit extrem selten geworden. In den klassischen Urlaubsgebieten und an den Küsten werden Sie diesen gewaltigen Reptilien nicht begegnen. Wer sie sicher und respektvoll beobachten möchte, findet landesweit geschützte Farmen und Reservate.
Sein ohrenbetäubender, bellender Ruf reißt manchen Urlauber aus dem Schlaf. Mit seinen roten Punkten und dem aufgerissenen Maul wirkt der bis zu 35 cm große Tokay Gecko bedrohlich – für den Menschen ist er jedoch harmlos. Mehr noch: Er ist der effizienteste Mücken- und Insektenjäger, den ein Bungalow haben kann.
Spätestens seit dem Film "The Beach" kreisen Mythen über Haiangriffe in thailändischen Gewässern. Die Realität? Beim Schnorcheln sichten Sie meist nur scheue, kleine Schwarzspitzen-Riffhaie. Angriffe auf Menschen sind extrem selten. Taucher zahlen heute gutes Geld, um diese majestätischen Tiere überhaupt zu Gesicht zu bekommen.
Sie sind die heimlichen Überlebenskünstler Südostasiens. Eine riesige, manchmal sogar fliegende Tropen-Kakerlake löst bei den meisten Urlaubern instinktiven Ekel aus. Die Wahrheit? Sie beißen nicht, sind giftfrei und schlichtweg ein Nebenprodukt des feuchtwarmen Klimas. In Premium-Hotels reduziert konsequente Hygiene diese Begegnungen auf ein absolutes Minimum.
