Große Indochina Rundreise

Reiseziele: Ab Bangkok fünf Tage Thailand erkunden und weiter zur kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh und danach nach Siem Reap. Anschließend reisen Sie nach Vietnam und erleben Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon), Hue, Hoi An, Halong und Hanoi. Zum Abschluss dieser 4-Länder Reise geht es nach Laos.

Große Indochina Rundreise
Große Indochina Rundreise durch 4 Länder: Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos

Thailand

Tag 1: Bangkok      (F)

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Bangkok wartet dort bereits unser Fahrer auf Sie, der Sie zu Ihrem Hotel in Bangkok bringen wird. An diesem Tag warten keine weiteren Events auf Sie, sondern Sie haben den Tag zur freien Verfügung. 

Tag 2: Stadtbesichtigung Bangkok (F,M)

Gegen 8.30 Uhr werden Sie am Hotel abgeholt. Es folgt die Fahrt zum Wat Traimit, der auch "Tempel des Goldenen Buddha" genannt wird. Im Anschluss an die Besichtigung dieses außergewöhnlich schönen und sehenswerten Wahrzeichens führt Sie Ihr Weg ins "Chinesenviertel" und zum Wat Pho. Im Wat Pho finden Sie den liegenden Buddha – das Liegen symbolisiert den Einzug ins Nirvana. Achten Sie auf die Fußsohlen, denn dort finden Sie die 108 Lakshanas, die heiligen Kennzeichen von Buddha.

Ihr Weg führt Sie auch zum Königspalast, dem Wahrzeichen von Thailand. Auch wenn der König hier nicht mehr anzutreffen ist, hält es viel an Sehenswertem für Sie bereit: das Krönungsgebäude wie auch die Aufbahrungshalle und viele weitere Attraktionen, die wir nicht vorweg nehmen wollen. Vor dem Mittagessen sehen Sie noch den Wat Phra Kaeo – herausragend wegen der Buddha Staue aus Jade im Boot sowie den prunkvollen Sallas und Chedis.

 

Zum Mittagessen wartet ein Restaurant am Fluss auf Sie, bevor es mit dem Longtailboat auf die Reise durch die Thonburis Kanäle geht. Thoburi liegt als einer der 50 Bezirke der Hauptstadt Bangkok am westlichen Ufer des Flusses Mae Nam Chao Phraya. Bei Ihrer Fahrt erleben Sie Orchideen Gärten, ausgedehnte Grünflächen, Wohnsiedlungen am Fluss und selbstverständlich auch Obst- und Gemüsegärten von einer Schönheit, die Ihnen den Atem rauben wird. Den Tagesabschluss bildet der Wat Benchanabopitr, der Marmortempel. Danach werden Sie zurück zu Ihrem Hotel gebracht und den Abend haben Sie zur freien Verfügung. 

Tag 3: Bangkok

Dieser Tag gehört alleine Ihnen. Erkunden Sie Bangkok, lassen Sie die pulsierende Megametropole auf sich wirken. Farben, Gerüche und Geräusche werden Sie überfluten – genießen Sie den Tag.

Tag 4: Ayutthaya / Tagesausflug   (F,M)  

Heute werden Sie Bangkok in Richtung Norden verlassen, um dort eine der zahlreichen Sommeranwesen des Königs sehen zu können – Bang Pa-In. Wenn der Besuch abgeschlossen ist, geht es für Sie erneut auf ein Longtailboat, mit dem Sie dem Chao Phaya River flussaufwärts folgen werden. Hier erwartet Sie ein historisches Highlight: Ayutthaya. Die Stadt war die letzte Hauptstadt des Staates Siam, bevor er zu Thailand erklärt wurde. Hier lebt jeder Stein Geschichte. Sie werden während Ihres Aufenthalts eine grandiose Tempelanlage besichtigen. Diese besteht aus dem Wat Phanan Choen, Wat Yai Chai Mongkol, Wat Rachaburana, Wat Si Sanpeth und anderen Tempeln. Das Mittagessen, welches Sie hier einnehmen, ist in Ihrem Preis selbstverständlich eingeschlossen.

Nach einem aufregenden Tag werden Sie am späten Nachmittag in Ihr Hotel in Bangkok zurückkehren und der Abend gehört wieder alleine Ihnen. 

Tag 5: Bangkok – Phnom Penh   (F)

Den Vormittag des letzten Tages gehört erneut Ihnen. Um ca. 12 Uhr werden Sie an Ihrem Hotel abgeholt und zu alten Flughafen in Bangkok, dem Don Mueang Airport gefahren. Von dort aus geht es für Sie mit einem Flug von Air Asia, der um 15 Uhr Ortszeit startet und Sie in einer Stunden und 20 Minuten an Ihr Ziel Phnom Penh bringt, weiter. Es folgt nach der Landung Ihr Transfer zum Hotel Ihrer Wahl. 

Kambodscha

Tag 6: Ankunft in Phnom Penh und Stadtbesichtigung

Ihre Indochina-Rundreise führt Sie nun weiter in die kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh, einem Schmelztiegel der Kulturen. Die Stadt ist laut, bunt und voll wiedererwachter Lebensfreude. Gemeinsam mit Ihrem englisch- oder deutschsprachigen Guide werden Sie heute die schönsten Ecken Phnom Penhs besuchen und wo könnte man diese Tour besser starten als am „Geburtsort“ der Stadt? Wat Phnom ist die heiligste (und älteste) Tempelanlage der Stadt und gleichzeitig auch der Grundstein. Hier fand vor knapp 650 Jahren eine wohlhabende Witwe vier Buddha-Statuen aus Stein und eine aus Bronze in einem angespülten Baum. Sie ließ einen Hügel aufhäufen und aus dem Holz einen Tempel errichten, in welchem die Statuen beherbergt werden sollten. Das ursprüngliche Gebäude steht schon lange nicht mehr hier, aber dem Tempel verdankt Phnom Penh seinen Namen. Heute steht die Stupa auf einem 27 Meter hohen Hügel und verfügt über einen Durchmesser von stattlichen 300 Metern.

 

Als zweite Station auf Ihrer Stadtbesichtigung steht ein Besuch im Königspalast auf dem Programm. Der Palast ist auch heute noch die Heimat der Könige, momentan residiert dort König Norodom Sihamoni, den Sie allerdings wahrscheinlich nicht zu Gesicht bekommen werden. Auf dem Gelände des Palastes, der sich aus zahlreichen Gebäuden besteht, steht auch die berühmte Silberpagode, auch besser bekannt als der Smaragdbuddha-Tempel. Hier besichtigen sie sowohl den sagenumwobenen Smaragdbuddha, eine winzige Statue aus feinstem Smaragdkristall sowie einen mannsgroßen Buddha aus purem Gold, verziert mit 9584 Diamanten.

Direkt neben dem Palastgelände steht das Nationalmuseum, in welchem man sowohl einige äußerst faszinierende Artefakte aus der Zeit der Khmer besichtigen kann, als auch Zeitzeugnisse aus der jüngeren Vergangenheit Kambodschas.

 

Anschließend ist Shopping-Time, denn Sie besuchen entweder den Zentralmarkt mit seinem überdachten Kuppelbau und jedem nur erdenklichen Souvenir oder den Russischen Markt, wo man von liebevoll gefertigten Kunstgegenständen über billige Elektronikartikel bis hin zu traditionell kambodschanischer Bekleidung wirklich alles finden kann.

Den Sonnenuntergang genießen Sie während einer Cyclo-Fahrt durch Phnom Penh, mit seiner Gemächlichkeit eine Wohltat zwischen all den hektischen Motorrädern, die die Straßen hier bevölkern.

Abschließend geht es ins Hotel, wo Sie die erste Nacht Ihrer Indochina-Tour verbringen werden. 

Tag 7: Von Phnom Penh nach Siem Reap mit Besichtigung von Angkor

Nach einem schmackhaften Frühstück im Hotel werden Sie abgeholt und zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie ins knapp 320 Kilometer entfernte Siem Reap fliegen. Dort angekommen, werden Sie von unseren Guides zu den Tempelanlagen von Angkor Thom und Angkor Wat gefahren.

Zuerst haben Sie Gelegenheit Angkor Wat zu erkunden, eine der größten und heiligsten Stätten der wohl ganzen Welt. Niemand vergisst einen Besuch an diesem mystischen und wunderschönen Ort: mit seinen Flachreliefs, die tiefe Einblicke in Mythologie und Geschichte der Khmer gewähren und der einzigartigen Atmosphäre ist es kein Wunder, dass die UNESCO Angkor Wat und andere Tempel zum Weltkulturerbe erklärte und unter seinen Schutz stellte.

Nur einen Kilometer entfernt von Angkor Wat liegt Angkor Thom, die „große Hauptstadt“. Auf einer Fläche von etwa 10 Quadratkilometern drängen sich hier Tempel und andere Sehenswürdigkeiten dicht an dicht. Der Bayon-Tempel beispielsweise war das Zentrum der alten Königshauptstadt und fasziniert mit den riesigen Steingesichtern, die auf einen hinabblicken, heute noch die Besucher. Aber auch die Elefantenterrasse oder der ehemalige Königspalast sowie die Terrasse des Leprakönigs werden Sie bei Ihrem Besuch besichtigen.

 

Anschließend geht es zurück in das etwa 7 Kilometer entfernt liegende Siem Reap, wo Sie in Ihr Hotel einchecken und die Nacht verbringen werden. 

Angkor Thom
Tempel in Angkor Thom

Tag 8: Angkor und seine Tempel

Der heutige Tag Ihrer Reise durch Kambodscha steht ganz im Zeichen alter bedeutender Tempel in Angkor, angefangen beim Banteay Srei Tempel ca. 30 Kilometer von Siem Reap entfernt. Der hinduistische Tempel aus der Mitte des 10. Jahrhunderts zeichnet sich durch seine kunstvollen Reliefarbeiten an den Mauern aus, die auch heute, fast 1000 Jahre später immer noch überraschend gut erhalten sind. Im Zentrum stehen drei Tempeltürme, sog. Prasats, in deren Nischen kleine Figuren stehen, die handwerklich so fein gearbeitet sind, dass kaum jemand glauben kann, dass sie in Stein gemeißelt wurden. Im Vergleich zu anderen Tempeln in Angkor Thom mag Banteay Srei zwar klein ausfallen, aber gerade das macht ihn bei Besuchern so beliebt.

 

Danach geht es weiter zum Banteay Samré Tempel, einem weiteren hinduistischen Tempel, der sich allerdings durch eine Besonderheit auszeichnet. Während in Banteay Srei ausschließlich Bildnisse aus der hinduistischen Mythologie finden, kann man hier auch einige buddhistische Reliefs finden – eine absolute Seltenheit in dieser Gegend. Banteay Samré war der erste Tempel, der nach der Wiederentdeckung des Tempelgebiets in Angkor, fachmännisch restauriert wurde und damit einzigartige Einblicke in längst vergangene Tage preisgibt.

 

Beim nächsten Tempel auf dem Programm können Sie sich fühlen wie Lara Croft oder Indiana Jones, denn jetzt geht es nach Ta Phrom, etwa 2 km von Angkor Wat entfernt. Als die französischen Archäologen, die Angkor Wat Anfang des 19. Jahrhundert wiederentdeckten und sich dazu entschlossen, die Tempel wieder instand zu setzen, beschlossen sie nämlich gleichzeitig, einen Tempel in seinem ursprünglichen Zustand zu belassen. Alles, was hier getan wurde, war Steine im Weg zu beseitigen und lose Stellen zu befestigen, sodass Besucher gefahrlos durch die halbverfallenen Gemäuer spazieren können. In Ta Phrom herrscht eine fast schon düstere Atmosphäre, denn der Dschungel hat sich sein Gebiet zurückerobert und so wirkt es fast, als wolle er die Tempelanlage verschlucken. Meterhohe Baumwurzeln ziehen sich durch Tempel und Mauern und es herrscht eine fast schon gespenstische Stille. Ein idealer Platz übrigens, um stimmungsvolle Bilder zu schießen, vor allem in den Nachmittagsstunden.

Anschließend werden Sie zum Tempelberg Ta Keo gefahren, dem ersten Gebäude in Angkor, welches komplett aus Sandstein erbaut wurde. König Suryavarman I ließ den Tempel im späten 10. Jahrhundert erbauen und widmete ihn Shiva, einem der mächtigsten hinduistischen Götter. Die Hauptattraktion des Tempels bilden die fünf Türme, von denen vier den höchsten in der Mitte umringen. Der Tempel hat sich vor allem in den letzten 15 Jahren zu einem extrem beliebten Touristenhotspot entwickelt, was auch an der schönen Aussicht liegt, die man von hier oben hat.

 

Bevor es dann wieder zurück nach Siem Reap geht, können Sie einen atemberaubenden Sonnenuntergang mit Blick über die Ebenen Kambodschas von einem altertümlichen Angkor Tempel genießen. Danach werden Sie von unseren Guides zurück ins Hotel gefahren. 

Angkor Wat
Sonnenaufgang Angkor Wat

Tag 9: Besuch der Roluos-Tempel, Transfer nach Ho-Chi-Minh-Stadt

Am letzten Tag Ihres Aufenthaltes in Siem Reap geht es ein letztes Mal in das Angkor-Gebiet, diesmal, um die sogenannte Roluos-Gruppe zu besuchen. Diese Gruppe aus Tempeln in der Nähe des kleinen Dorfes Ruluos datiert aus noch früherer Zeit als Angkor Wat oder Thom, nämlich aus dem 9. Jahrhundert. Bei Ihrem Ausflug werden Sie die drei größten und bedeutendsten Tempel der Gruppe besichtigen: Bakong, Lolei sowie Preah Ko.

Der Bakong Tempel ist von besonderer Wichtigkeit, denn er gilt als der erste große Staatstempel der Khmer, der zu seiner Erbauung einer der größten auf dem gesamten südostasiatischen Festland war und zigfach als Vorbild genommen wurde. Er besteht aus einer Pyramide mit zentralem Turm, der von 8 weiteren Türmen umschlossen ist.

Preah Ko ist der älteste Tempel; er wurde 879 eingeweiht, zwei Jahre später wurde Bakong fertig gestellt und der „jüngste“ der Drei ist Lolei, der erst 893 fertig gestellt wurde.

Und nun wird es Zeit Abschied zu nehmen von Angkor und Siem Reap, denn nun geht es zum Flughafen, von wo aus Sie Richtung Ho-Chi-Minh-Stadt (auch besser bekannt als Saigon) fliegen.

Dort werden Sie von unseren Guides empfangen und in Ihr Hotel für die Nacht gebracht. 

Vietnam

Tag 10: Besuch in den Cu Chi-Tunneln und Stadtbesichtigung

Nachdem Sie sich morgens im Hotel gestärkt haben, werden Sie abgeholt und zu den berüchtigten Cu Chi Tunnelanlagen gebracht. Diese überaus wichtige unterirdische Anlage ist ein beeindruckendes Mahnmal zur wohl dunkelsten Zeit des Landes, dem Vietnam-Krieg. Das weit mehr als 200 km umfassende Tunnelwerk beherbergte damals Krankenhäuser, Schutzräume, Waffenfabriken und alles, was man noch brauchte, um möglichst wirkungsvoll einen Krieg zu führen. Heute kann ein Teil der Tunnel besichtigt werden und vermittelt einen tiefen Einblick in die gebeutelte Geschichte des Landes – aber auch in den Kampfgeist der Vietnamesen, denn immerhin wurden die Tunnel nie von den Amerikanern entdeckt.

Nach dem Trip in die Tunnel machen wir uns auf zu einer Stadtbesichtigung: zuerst besuchen Sie den Reunification Palace, der ehemalige Unabhängigkeitspalast des südvietnamesischen Präsidenten. Als am 30. April die Panzer den Palast stürmten, war damit auch das Ende Südvietnams gekommen – und sowohl der Palast als auch die Panzer, die immer noch in der Nähe des Eingang stehen, erinnern heute daran.

Anschließend geht es in die Altstadt von Ho Chi Minh City (ehemals Saigon), wo ein Besuch bei der Pagode des Jadekaisers ansteht. Sie ist die wohl bekannteste Pagode der Stadt – kein Wunder mit ihren strahlend rosa bemalten Fassaden ist sie schon von Weitem gut zu sehen. Doch es sind die Details wie Türschnitzereien und die prächtigen Wandmalereien, die die Pagode so einzigartig werden lassen. Auf Ihrer Tour durch die Stadt werden Sie noch weitere Sehenswürdigkeiten wie die Notre Dame Kathedrale oder das Zentralpostamt besichtigen sowie an anderen Highlights wie der City Hall oder dem Opernhaus vorbeikommen.

Abgerundet wird der Tag durch einen Besuch auf dem Benh Thanh Markt, wo Sie sowohl günstig (gefälschte) Markenprodukte als auch (echte) Handwerkskunst erwerben können, bevor es zurück ins Hotel geht. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. 

Tag 11: Tagesausflug auf dem Mekong Fluss

Nach dem Frühstück im Hotel machen Sie sich heute auf, das Leben am Mekong Fluss zu erkunden. Zunächst geht es mit dem Boot über Ben Luc und Tan An nach Ben Tre. Dort, wo die Einwohner auch heute noch ihrem täglichen Handwerk nachgehen, haben Sie die Gelegenheit die für die Region typischen Süßigkeiten aus Kokosnüssen zu kosten oder die anderen frischen Früchte zu genießen. Bei traditionellen Gesangs- und Tanzdarbietungen können Sie sich ein Bild vom Leben am Wasser machen, bevor Sie per Motorcart zu einer nahe liegenden Bienenfarm gefahren werden, wo ein leckerer Honigtee auf Sie wartet.

Nun geht es zurück aufs Wasser: mit einem Sampan (kleines Boot) schippern Sie kreuz und quer durch die Kanäle, vorbei an Wasserpalmen und Schilfgras. Zücken Sie die Kameras nur rechtzeitig, denn hier kann man jede Menge Wasservögel und andere tierische Bewohner beobachten!

Abschließend geht es zurück in Ihr Hotel in Ho-Chi-Minh-Stadt, wo Ihnen der Abend zur freien Verfügung steht. 

Mekong Delta
Mekong Delta Bootsfahrt

Tag 12: Von Saigon nach Hue, Besichtigung der Kaisergräber

Morgens werden Sie nach dem Frühstück im Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Ziel: die ehemalige vietnamesische Hauptstadt Hue, eine spannende Mischung aus altertümlichen Tempeln und französischen Kolonialbauten.

Heute besuchen Sie zunächst das Kaisergrab von Tu Duc, dem wohl exzentrischsten und längsten Kaiser der Nguyen-Dynastie. Er herrschte von 1848 – 1883 und ließ schon Jahrzehnte vor seinem Ableben mit dem Bau seiner Grabanlage beginnen. Sie liegt einige Kilometer außerhalb Hues inmitten schattiger Pinienwälder, verfügt über eine äußerst romantische Teichanlage und zahlreichen Gebäuden. So schön wurde die Grabanlage, dass Kaiser Tu Duc beschloss, es schon zu Lebzeiten gemeinsam mit seinen über 100 Frauen und Konkubinen zu bewohnen.

Weiter geht es zur Grabanlage von Kaiser Khai Dinh, dem letzten Herrscher der Nguyen-Dynastie. Er selbst mag durch seine Unterstützung der Franzosen bei seinen Untertanen nicht besonders beliebt gewesen sein, doch seine Grabanlage wird auch heute noch tief geschätzt. Die Anlage schmiegt sich an die Hänge des Chau E Berges und kann nur über eine von furchterregenden Drachen gesäumte, lange Treppe erreicht werden. Im Inneren der Anlage finden sich kunstvolle Wandmalereien, Deckengemälde und Fresken.

Unser Guide wird sie nach dem Besuch bei Khai Dinh zurück in Ihr Hotel bringen, wo Sie sich stärken und entspannen können. 

vietnamesische frau am lächeln
Vietnamesische frau am lächeln

Tag 13: Ausflüge in Hue und Weiterfahrt nach Hoi An

Nach dem Frühstück gehen Sie an Bord eines lokalen Boots und fahren auf dem Parfüm-Fluss (ja, der heißt wirklich so!) flussabwärts zur Thien Mu Pagode. Der achteckige Turm auf sieben Stufen gehört zu einer der Hauptattraktionen Hues. Weltweite Bekanntheit erlangte er in den frühen Sechziger Jahren, als es hier zu Protesten gegen die Regierung kam und der Mönch Thich Quang Duc sich selbst verbrannte.

Anschließend versetzen wir Sie in der Zeit zurück, wenn wir die alte kaiserliche Zitadelle im Herzen Hues besuchen. Der Komplex wurde inspiriert von der verbotenen Stadt in Peking, und auch, wenn während des Vietnam-Kriegs ein Großteil der Gebäude zerstört wurde, kommt man sich auch heute noch vor wie zu des Kaisers Zeiten, wenn man durch den Hof mit den Lotusteichen wandert, durch den Thai Hoa Palast spaziert und die Halle der Mandarine beschreitet.

 

Unsere Guides fahren Sie nach dem Besuch des alten Kaiserstadt nach Hoi An, ein malerisches Städtchen an den Ufern des Thu Bon Flusses gelegen. Hoi An war Europäern früher unter dem Namen „Faifo“ ein Begriff, als es ein wichtiger Handelsumschlagsplatz war.

Wir erkunden die Sehenswürdigkeiten zu Fuß: Wie die japanische überdachte Brücke aus dem Jahr 1593, die die japanische Gemeinde mit der Chinesischen verband – und sogar Schutz vor Sonne, Wind und Regen bot. Das Sa Huynh Museum bietet Einblicke in die Geschichte Hoi Ans und erzählt aus vergangenen prächtigen Zeiten bevor wir die Kapelle der Familie Tran besuchen, ein Beispiel für japanisch-chinesisch inspirierte Baukunst in Vietnam.

Rund um Hoi An lebten und leben zahlreiche chinesische Familien, wie man an der Phuoc Kein Assembly Hall gut erkennen kann. Die Pagode aus dem Jahr 1690 ist der Göttin Hau Thanh Mau (die Göttin der Meere) gewidmet.

Abschließend haben Sie die Möglichkeit zu beobachten, wie die Einheimischen kunstvolle Laternen mit Seidenlampenschirmen fertigen – eine uralte Kunst, für die Hoi An seit Jahrhunderten berühmt ist. Sie übernachten in Hoi An. 

Tag 14: Von Hoi An nach Hanoi und Halong

Nach dem Frühstück im Hotel werden Sie abgeholt und von unseren Guides zum Flughafen von Danang gebracht. Hier boarden Sie ein Flugzeug nach Hanoi, der Hauptstadt Vietnams, das sich seinen ursprünglichen Charme seit seiner Gründung im 11. Jahrhundert erhalten hat. Kleine Gassen, in denen sich exotische Läden aneinanderreihen, ausladende Parks und Teichanlagen und moderne Bauten verbinden sich zu einer einzigartigen Mischung aus Alt und Neu.

Zunächst besichtigen wir das Haus, in welchem Ho Chi Minh von 1958 bis zu seinen letzten Tagen im Jahr 1969 gewohnt hat. Das winzige Haus mit nur zwei Zimmern steht auf Stelzen und kann nur durch die Fenster besichtigt werden – dafür ist im Inneren aber alles noch genauso, wie es zu Minhs Lebzeiten war.

Anschließend besichtigen Sie die Einsäulenpagode (oder auch Ein-Pfahl-Pagode), das heimliche Wahrzeichen Hanois. Der ursprüngliche Tempel aus dem Jahr 1049 war 3 Meter lang und stand auf einem einzelnen Baumstamm, wurde allerdings 1954 von den Franzosen vernichtet. Die heutige Nachbildung prangt auf einem Betonsockel in einem künstlich angelegten See.

Als nächstes steht ein Besuch im Tempel der Literatur an, einem der schönsten Exempel für traditionelle vietnamesische Architektur aus dem Jahr 1070. Der Tempel war Konfuzius gewidmet und gleichzeitig auch die erste Universität Hanois.

Last but not least besuchen wir die Altstadt von Hanoi, auch bekannt als „die 36 Straßen“. Diese Straßen sind traditionell nach dem Handwerk benannt, welches dort beheimatet ist. Von Stoffen über Kunsthandwerk bis hin zu Medizin und anderen Mittelchen – ein Rausch für die Sinne und etwas ganz anderes, als südostasiatische Märkte.

Am Ende des Tages werden Sie von unseren Guides zur Halong-Bucht gefahren, wo Sie die Nacht verbringen. 

Ein-Pfahl-Pagode in Hanoi
Ein-Pfahl-Pagode in Hanoi

Tag 15: Bootsausflug in die Halong-Bucht

Heute werden Sie nach Ihrem Frühstück zum Tuan Chau Marina Hafen gebracht, wo Sie eine wunderschöne, traditionelle Holzdschunke besteigen werden. Mit dieser geht es raus in die weltberühmte Halong-Bucht, vorbei an schroffen Klippen und fast außerirdisch anmutenden Felsformationen, während Sie ein vorzügliches Mittagessen an Bord genießen dürfen.

Höhepunkt der Bootstour ist der Besuch in der Hang Thien Cung Höhle, die wörtlich übersetzt soviel bedeutet wie „die Grotte der himmlischen Residenz“. Die Tropfsteinhöhle ist überraschend geräumig und die Stalagmiten und Stalaktiten werden kunstvoll in den schönsten Farben angeleuchtet.

Anschließend führt Ihr Weg zurück auf die Holzdschunke, die Sie zurück an den Pier in Halong bringt. Von dort werden Sie nach Hanoi gefahren, wo Sie die Nacht verbringen. 

Sonnenuntergang über den Inseln der Halong Bucht
Sonnenuntergang über den Inseln der Halong Bucht

Laos

Tag 16: Von Hanoi nach Luang Prabang

Am elften Tag Ihrer Indochina-Tour geht es nach dem Frühstück auf zum Flughafen Richtung Laos, das Ziel ist Luang Prabang. Malerisch zwischen den Flüssen Mekong und Nam Khan gelegen, zeichnet sich Luang Prabang durch seine zahlreichen Tempel und die pittoresken Kolonialgebäude aus.

Und der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Tempel, die Luang Prabang immerhin zum UNESCO Weltkulturerbe werden ließen. Als erstes besichtigen Sie Wat Wisunalat (auch: Wat Visoun), den ältesten bewohnten Tempel der Stadt. Im Inneren des aus dem Jahre 1513 stammenden Tempels findet sich eine beeindruckende Sammlung von Buddhastatuen aus Holz. Anschließend geht es zum Wat Aham und Wat Xieng Thong. Diese Tempelanlage ist aufgrund ihrer vergoldeten Wandgemälde und der überwältigend-schönen Mosaiken weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Weiter geht es mit einem Bummel über die Hauptstraße, an der sich ein Tempel an den anderen reiht. Dabei haben Sie die Gelegenheit, sich von der Schönheit von Wat Sene, Wat Sop oder Wat Sibounheuang berauschen zu lassen.

Zum Abschluss des Tages steht noch eine kleine „Klettertour“ auf dem Programm: Sie ersteigen den Gipfel des Mount Phou Si, einem etwa 150 Meter hohen Berg mitten in der Stadt. Aber keine Sorge, es sind nur 410 Stufen, und dafür werden Sie mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang mit Blick auf die ganze Stadt belohnt. 

Tag 17: Ausflüge in und um Luang Prabang

Stärken Sie sich mit einem leckeren Frühstück im Hotel, bevor Sie am Morgen den örtlichen Markt erkunden können. Nach dem Bummel besichtigen Sie das Nationalmuseum im Königlichen Palast. Hier verschmelzen traditionell laotische und französische Baukunst zu einem äußerst faszinierenden Ganzen, denn seit der Jahrhundertwende wurde hier nichts verändert und so scheint die Zeit still gestanden zu sein.

Natürlich darf auch ein Besuch im Hor Phrabang nicht fehlen, der Kunstsammlung des Palastes. Zu den Schätzen gehören unter anderem eine Buddhastatue mit einer Gold- Silber- und Bronze-Legierung. Bei nur 83 Zentimetern „Körpermaß“ bringt der Buddha es immerhin auf stattliche 50 Kilo – also nichts fürs Handgepäck.

Bevor es raus in die Natur geht, besuchen Sie noch Wat Mai, eine weitere historische Tempelanlage.

Nachmittags führt Sie Ihr Weg dann zum Kuang Si Wasserfall, der sich über mehrere Stufen hinunterstürzt und in kleine, natürliche Pools ergießt. Genießen Sie die friedvolle Stimmung oder nutzen Sie die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im klaren, türkisfarbenen Wasser.

Auf dem Rückweg nach Luang Prabang wird noch ein kurzer Stopp in einem traditionellen laotischen Dorf (entweder Ban Ou oder Ban Na Ouane) eingelegt. 

Luang Prabang
Luang Prabang - der Mekong

Tag 18: Bootsausflug und Besuch eines Weberdorfes

Am letzten ganzen Tag Ihrer Tour durch Kambodscha, Vietnam und Laos geht es zunächst mit dem Boot zu den Tham Pak Ou Höhlen. Um diese zu erreichen, nutzen Sie ein Boot und fahren den Mekong flussaufwärts, bis die steilen Kalksteinfelsen vor Ihnen erscheinen. Doch bevor Sie die Höhlen, die über und über mit Buddha-Bildnissen verziert sind, besichtigen können, steht zunächst ein Halt in dem Dorf Ban Xang Hai an. Dies ist vor allem bekannt für seinen Lao Lao, eine Art Whiskey, der aus Reiswein hergestellt wird. Achtung, zu viel davon kann für Sie üble Kopfschmerzen am nächsten Tag bedeuten!

 

Auf dem Rückweg von den Tham Pak Ou Höhlen besuchen Sie noch das Dorf Ban Xang Khong, das für seine handgewebte Baumwolle und Seide weit über die Grenzen Luang Prabangs hinaus bekannt ist. Hier kann es sich lohnen, in einem der Shops zuzuschlagen, falls Sie auf der Suche nach einem einzigartigen Andenken an Ihre Tour sind.

 

Ihre letzte Nacht verbringen Sie im Hotel in Luang Prabang. 

Tag 19: Ende der großen Indochina-Rundreise

Nach einem letzten Frühstück im Hotel werden Sie von unserem Guide zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie Ihre Reise entweder weiterführen oder aber die Heimreise via Bangkok antreten können. 

Diese Reise ist ganz aktuell und wurde vor kurzem erst von unserem Experten-Team ausgearbeitet. Preis, Hotelauflistungen sowie inkludierte Leistungen folgen in Kürze.


Selbstverständlich können Sie jedoch jetzt schon die Große 4-Länder Reise durch Indochina bei uns anfragen und wir erstellen Ihnen ein individuelles Reiseangebot.

Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen,

schreiben Sie uns: office@thailand-spezialisten.com

 

Der Reiseverlauf kann selbstverständlich individuell Ihren Wünschen entsprechend angepasst werden.

 


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