Buddhismus

Die Lehren des Siddhartha Gotama

Buddhismus
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Vor über 2.500 Jahren wurde der Buddhismus durch den Gelehrten Siddhartha Gotama begründet. Heute folgen ihm und seinen Lehren über den Weg zur Erleuchtung über 500 Millionen Gläubige weltweit, und die Tendenz ist weiter steigend. Denn auch, wenn die Wiege des Buddhismus in Indien zu finden ist und sich hauptsächlich in südostasiatischen Ländern als „Volksreligion“ etablieren konnte, hat sie sich in den letzten Jahrzehnten auch in den westlichen Ländern immer mehr durchsetzen können.

Der Buddhismus wird nicht nur als eine Religion gesehen, sondern als Lifestyle, der einem zu mehr Glück und Zufriedenheit führen soll. Dabei wird sich auf die „vier noblen Weisheiten“ und den „achtfachen Pfad“ konzentriert, die genau dabei helfen sollen.


Auch in Thailand ist der Buddhismus die Hauptreligion. 93, 2 Prozent der Thai sind Buddhisten, knapp 90% davon folgen der Theravada-Schule. 

Wer war Siddhartha Gotama?

Sein Gesicht – oder das Gesicht, welches aus alten Bildnissen von Siddhartha Gotama geschaffen wurde, ist wahrscheinlich für uns alle kein Unbekanntes. Jeder kennt die Buddha-Figuren, die friedlich lächelnd mit verschränkten Beinen und offenen Handflächen fast überall in Asien zu finden sind. Doch wer war Siddhartha eigentlich, und was brachte ihn dazu, eine neue Religion zu begründen?

 

Siddhartha Gotama wurde der Legende nach 539 v. Chr. als Prinz eines kleinen Territoriums geboren, welches heute an der indisch-nepalesischen Grenze liegt. Er lebte in einem prachtvollen Palast und hatte Zugang zu allen weltlichen Annehmlichkeiten, die man sich nur vorstellen konnte. Doch je mehr Jahre vergangen, desto klarer wurde es Siddhartha, dass Reichtum und Besitztümer kein wahres Glück versprachen. Er war auf der Suche nach etwas anderem, einem neuen Sinn des Lebens. Und so machte er sich mit 29 Jahren auf die Reise und besuchte berühmte religiöse Gelehrte, Mönche und Philosophen, um Einblick in die Geheimnisse des Glücks zu nehmen, doch fündig wurde er dort nicht.

 

Sechs Jahre lang wanderte Siddhartha durch Nordindien, bis er im Alter von 35 Jahren endlich die „Erleuchtung“ erlebte. Die alten Legenden besagen, dass Siddhartha Gotama im Schatten eines Baumes am indischen Fluss Neranjara saß und in tiefe Meditation versunken war. In diesem Zustand kam ihm die Erleuchtung, die Antwort auf alle Fragen und der Wunsch erwachte, dieses Wissen mit allen zu teilen.

 

Die nächsten 45 Jahre seines Lebens verbrachte Siddharta Gotama, der ab diesem Zeitpunkt den Namen „Buddha“ verliehen bekam, damit, seine Lehren zu verbreiten. Nach seinen Worten sind die vier edlen Weisheiten und der achtfache Pfad der Weg zur Glückseligkeit, wenn man willens ist, sich voll und ganz auf sie einzulassen. 

Die vier edlen Wahrheiten und der achtfache Pfad

Die vier edlen Wahrheiten und der achtfache Pfad im Buddhismus
Die vier edlen Wahrheiten und der achtfache Pfad

Möchte man den Buddhismus verstehen, reichen eigentlich schon die vier edlen Wahrheiten aus. In ihrem Zentrum stehen die „Leiden“: Wie entstehen sie, was sind ihre Ursachen und wie kann man sie lindern oder ganz erlöschen lassen? Der achtfache Pfad hingegen kann wie eine Anleitung verstanden werden, wie man zur Erlösung, und damit zum ultimativen Glück, gelangen kann.

 

Die Wahrheiten lauten:

  1. Alle Lebewesen erfahren Leid in ihrem Leben
  2. Das Leid wird meist ausgelöst durch Gier, Verblendung und Hass
  3. Erst wenn man die Ursachen bekämpft, kann man auch das Leid besiegen
  4. Um das Leid zu besiegen, muss man dem achtfachen Pfad folgen

 

Der edle achtfache Pfad bringt uns bei, moralisch zu denken und zu handeln und sich jederzeit über das eigene Handeln im Klaren zu sein. Dieser Zustand der Klarheit kann und sollte durch ausgiebige Meditation erlangt werden. Aus dem Pfad leiten sich zudem fünf Grundprinzipien ab, an die sich jeder gläubige Buddhist halten sollte:

  • Man soll keinem Lebewesen das Leben nehmen
  • Man soll keinen Besitz an sich nehmen, der jemand anderem gehört
  • Man soll sich in sexueller Treue üben
  • Man soll nicht lügen oder Versprechen brechen
  • Man soll sich fernhalten von Alkohol und Drogen, da diese die Klarheit des Geistes vernebeln

Die verschiedenen Schulen des Buddhismus

Mönche im buddhistischen Tempel
Mönche beten in einem buddhistischen Tempel

Es gibt die drei großen Hauptströme des Buddhismus: den Hinayana-Buddhismus („Kleines Fahrzeug“), den Mahayana-Buddhismus („großes Fahrzeug“) und den Vajrayana, den man im Westen oft fälschlicherweise als Lamaismus kennt.

Der Hinayana-Strom konzentriert sich darauf, dass die Person, die danach strebt, vollkommen zu sein, dieses Ziel erreicht. Von ihm existiert heute nur noch die Theravada-Form (die „Lehre der Älteren“), der auch knapp 90 % der Thailänder anhängen.

Die Lehre der Theravada bezieht sich ausschließlich auf diejenigen Mönche, die selbst die Worte Buddhas vernommen und aufgezeichnet haben, die ältesten erhaltenen Schriften des Buddhismus.

Er ist vor allem in Thailand, Sri Lanka, Myanmar, Laos und Kambodscha verbreitet.

 

Beim Mahayana-Zweig steht zudem auch noch die Verbreitung dieser Lehre im Vordergrund. Sie beziehen sich nicht nur auf das ursprüngliche Material, sondern zudem auch auf verschiedene ältere „Sutras“, in Sanskrit abgefasste Schriften. Aus der Schule des Mahayana hat sich auch der heute in Europa recht populäre Zen-Buddhismus entwickelt.

 

Last, but not least gäbe es da noch das Vajrayana („Diamantfahrzeug“), das eigentlich ein Teil der Mahayana-Schule ist. Er ist oft auch unter dem Namen Lamaismus oder auch tibetischer Buddhismus bekannt. Hier wird nicht nur auf die philosophischen Gedanken Buddhas zurückgegriffen, sondern der Weg zur Erleuchtung durch tantrische Übungen, Mantras und verschiedene geheime Rituale beschleunigt. 

Buddhismus in Thailand

Der Buddhismus ist die Volksreligion Nr. 1 in Thailand. 93,7 % der Thai sind gläubige Buddhisten, knapp 90 % davon folgen dem Pfad des Theravada. Der Buddhismus hat einen unglaublich hohen Stellenwert für die Thai und die Tempel und Buddha-Bildnisse sind nirgends zu übersehen.

Die unzähligen Tempel und Buddha-Statuen genießen größten Respekt in Thailand, genauso wie buddhistische Mönche. Während eines Thailand Urlaub sollte man dies immer im Hinterkopf behalten und sich in Tempelanlagen dementsprechend respektvoll verhalten

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