Phang Nga Bucht

Wo es selbst James Bond hin verschlägt

Die Küste der Andamanensee und die unzähligen kleinen wie auch großen Inseln vor ihrer Küste haben sich in den letzten Jahren zu einer der Top-Destinationen in Thailand entwickelt. Millionen von Urlaubern reisen jedes Jahr während der Hauptsaison von Ende November bis März in die Region, um auf Phuket, den Koh Phi Phi Inseln oder Khao Lak einen traumhaften Urlaub mit Badespaß und Tauchgelegenheiten in masse zu verbringen. 

Phang Nga Bucht
Besondere Sehenswürdigkeit: Phang Nga Bucht

Als äußerst beliebtes Ausflugsziel für Thailand Urlauber gilt dabei der Ao Phang Nga Marine Nationalpark, auch besser bekannt als die Bucht von Phang Nga. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von knapp 400 km² und besteht zu über vier Fünfteln aus Wasser. Der Rest besteht aus 42 Inseln, Mangrovenwäldern und zerklüftete Kalksteinklippen an der Küste, die bizarre Formationen bilden und bei Kletterern wie Fotografen gleichermaßen beliebt sind.

Nur 45 Minuten von Phuket und knappe 1 ½ Stunden mit dem Minibus oder Van von Krabi entfernt, lockt die Bucht von Phang Nga Tausende Besucher an, was natürlich dazu führen kann, dass Fotos ohne andere Touristen im Hintergrund manchmal etwas schwer zu schießen sein können. Wir verraten, welche Touren sich lohnen und wann man am besten unterwegs sein sollte, um diese einmalig schöne Gegend in Ruhe erkunden zu können! 

Sehenswürdigkeiten in der Bucht von Phang Nga

Natürlich ist die Bucht von Phang Nga vor allem für ihre „Auftritte“ in der berühmten Filmreihe James Bond bekannt geworden: Nicht nur wurde die kleine Felsnadel Khao Ta-Pu für einige Szenen im Film „Der Mann mit dem Goldenen Colt“ verwendet, sondern am Ende des Films sogar – dank findiger Special-Effects – mit großem Getöse in die Luft gesprengt. Heute zieht der kleine Felsen die Besucher in Scharen an – und das ist wörtlich zu verstehen. Gerade in der Hauptsaison kommen täglich Dutzende Boote, damit Touristen den Felsen von allen Richtungen aufnehmen können. Wer also einen Shot machen möchte, auf dem nicht winkende Touristen im Hintergrund zu sehen sind, sollte entweder versuchen, so früh wie möglich hier aufzutauchen oder aber am späten Nachmittag vorbeischauen. Im Sonnenuntergang sieht der Felsen übrigens besonders hübsch aus!

Eigentlich war die Felsnadel ein Teil der Insel Khao Phing Kan, ist aber schon vor langer Zeit abgebrochen. Die Insel ragt über 300 Meter steil in die Höhe und ist durchlöchert von Höhlen, Grotten und schroffen Felsklippen, an denen sich die Pflanzen elegant und mit aller Macht festkrallen.

Kommt man von Phuket oder Khao Lak aus, lohnt sich auf jeden Fall eine Tour mit dem Longboat: Zuerst wird man mit dem Minibus oder Van in das Herz der Mangrovenwälder gefahren, wo man an einem kleinen Anleger das Longboat besteigt. Von hier aus geht es los in das Dickicht der Mangroven – eine geheimnisvolle und faszinierende Welt, in der man zahlreiche Tiere beobachten kann. Die Tierwelt reicht hier von kleinen Echsen bis hin zu verschiedenen Schlangenarten, von bunten Schmetterlingen bis hin zu Flughunden. Die Mangroven schaffen es ihre Besucher immer wieder zu überraschen.

Einmal durch die Mangrovenwälder durch, eröffnet sich plötzlich die Bucht von Phang Nga vor einem und das ist wirklich ein atemberaubender Anblick. Die steilen Klippen, das klare Wasser – am besten steigt man nun um auf ein Kajak und erkundet unter Führung die verschiedenen kleinen Inseln.

Dafür bieten sich besonders Privattouren an, bei denen man nur mit ein oder zwei Kajaks unterwegs ist und quasi überall anlegen kann, wo man möchte. Erfahrene Tourguides kennen die schönsten Höhlen und Grotten, in denen man in diese mysteriöse Welt eintauchen kann, die den Phang Nga Marine Nationalpark zurecht zum UNESCO Weltkulturerbe werden ließ.

Einer der Geheimtipps des Nationalparks ist und bleibt die Insel Koh Hong; sie wurde bis jetzt noch nicht von den Touristen geflutet und das hat auch einen ganz besonderen Grund. Hong bedeutet auf Thai so viel wie „Zimmer“ oder „Raum“ und das hat man hier irgendwie wörtlich zu nehmen. Jeden Tag kann man – allerdings nur in einem Zeitraum von einer halben Stunde – durch einen schmalen Spalt im Felsen hier durchschwimmen oder durchwaten und gelangt zu einer von Felswänden umschlossenen Grotte, die allerdings nach oben hin offen ist. Ein traumhafter Strand inmitten dieser unwirklichen Umgebung wartet nur darauf, dass man sich hier entspannt und alle Sorgen vergisst.

 

Nicht zuletzt wäre da noch das kleine Fischerdörfchen Koh Panyi (auch Ko Panyee geschrieben) zu erwähnen. Die Fischer, die sich damals hier niederließen, kamen aus Malaysia und durften als Nicht-Thai keinen eigenen Grund und Boden besitzen. Deshalb erbauten die Dorfbewohner ihre Hütten komplett auf Stelzen in der Bucht! Heute leben knapp 1500 Menschen hier, und zwar immer noch (fast) genauso wie damals. Nur eine Moschee sowie ein Frischwasserbrunnen wurden mittlerweile an Land gebaut. Koh Panyi verfügt über eine weitere Kuriosität: einen Fußballplatz auf dem Wasser! Und die jungen Kicker sind mittlerweile so erfolgreich, dass sie zu einer der besten thailändischen Jugend-Fußballmannschaften gehören – auch wenn sie heute auf befestigten Boden spielen. 

Anreise  Phang Nga Bucht - Wie kommt man hin?

Die Phang Nga Bucht liegt in der gleichnamigen Provinz. Von Phuket kann man sich entweder einen Minivan nehmen oder mit dem Minibus in knapp 45 Minuten in der Bucht ankommen. Von Khao Lak, dem größten Ort der Provinz Phang Nga, dauert es ungefähr eine Stunde und dreißig Minuten.

Anreise Phang Nga
Anreise Phang Nga

Die beste Reisezeit ist, wie fast überall an der Andamanensee, von Ende November bis März - allerdings liegt die Phang Nga Bucht relativ geschützt, so dass die Wellen hier auch im April oder Mai nicht höher als einen Meter steigen. Wer also mit dem Risiko leben kann, dass der eine oder andere Ausflug aufgrund rauen Wetters einmal ausfällt, der kann auch in der Nebensaison hierhin kommen – vor allem im August. Man wird dann übrigens nicht nur mit günstigeren Preisen bei der Hotelbuchung belohnt, sondern auch mit deutlich weniger Andrang bei den Sehenswürdigkeiten der Bucht von Phang Nga. 

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