Phitsanulok

... wird meist nur als Sprungbrett in den Norden genutzt

Auf dem Weg von Bangkok nach Chiang Mai liegt der wichtigste Knotenpunkt für Verkehr und Handel - Phitsanulok. Die Provinz gilt als Übergang von den fruchtbaren Ebenen zum bergigen Norden Thailands. Das Urlaubsziel war bedeutend in der Geschichte des Landes und Kulturliebhaber werden hier viel entdecken. Für Abenteuerlustige befindet sich das anspruchsvollste Rafting Gebiet Thailands ganz in der Nähe. Der Fluss Khek ist besonders in der Regenzeit (Mai - Oktober) zu empfehlen.

Phitsanulok
Phitsanulok

Was kann man unternehmen?

Sind die bekannten und beliebten Tempel „abgehakt“, ist noch lange nicht Schluss in Phitsanulok! Es gibt hier weit mehr zu unternehmen, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Und einige der weniger bekannten, aber nicht minder interessanten Sehenswürdigkeiten sind unter anderem:

  • Der „Birds of Thailand“ Garten: etwa einen Kilometer vom Bahnhof Phitsanuloks entfernt befindet sich dieses traumhafte Kleinod. Großzügig angelegte Gärten mit luftigen Volieren sind die Heimat für unzählige Vogelarten, die man sonst kaum noch zu Gesicht bekommt – erst recht nicht mehr in freier Natur. Schon am Eingang wird man von Thai und Englischsprechenden Vögeln begrüßt. Beim Spaziergang durch die liebevoll gestalteten und sehr gepflegten Gärten trifft man auf zahlreiche vom Aussterben bedrohte Vogelarten, wie zum Beispiel die Jumbafruchttaube mit ihrer hübschen rosa Brust oder den prähistorisch anmutenden Schildhornvogel.
    Der Eintritt kostet 50 Baht und die Öffnungszeiten sind täglich von 8.30 – 17.00 Uhr. Am besten kann man den Ausflug in die Gärten mit einem Besuch im Folklore Museum und der Buddha Casting Factory.
  • Das Folklore Museum: Die Ausstellungsstücke hier wurden von dem Lokalhelden Sergeant Major Dr. Thawee Buranakhet zusammengestellt und umfassen zahlreiche Artefakte. Diese wunderbaren Stücke - von Töpfereien über Waffen bis hin zu Küchenutensilien – sollte man sich nicht entgehen lassen. Zudem wurden hier traditionelle Thai-Häuser aus vergangenen Zeiten nachgebaut und komplett eingerichtet. All das natürlich so, wie die Häuser zur damaligen Zeit ausgesehen haben. Eine weitere Kuriosität des Museums sind die ausgestellten Fallen, mit denen man früher Schlangen, Vögel oder sogar Tiger gefangen haben soll.
  • Das Ban Mai Restaurant: wer auf kulinarische Leckerbissen mit echt urigem Thai-Feeling steht, für den ist das Ban Mai ein absolutes Muss. Auf den ersten Blick mag es nicht viel hermachen, mit seinen abgenutzten Möbeln und dem recht einfachen Charme. Aber hier zu Essen ist wie auf einer riesigen Familienfeier zu landen. Am Ende des Abends wird quer über die Tische geredet und gelacht, während man „Gaang Pet Bet Yahng“, ein würziges Enten-Curry und „Yam Da Krai“, eine Art Salat mit Zitronengras, isst.
  • Das Wood Stock: Lust auf günstiges Essen in Einheit mit abgefahrener Musik? Im Wood Stock ist es wahrscheinlich nicht wirklich wie auf dem bekannten Festival, aber die Musik ist live und unterhaltsam und die „Gap Glaam“, thailändische Snacks, sind günstig und gut. Die Einrichtung ist von den Sechziger und Siebziger Jahren inspiriert und „echt groovy, Baby!“
  • Wat Nang Phaya: Am östlichen Ufer des Nan Flusses liegt, fast direkt gegenüber von Wat Yai, Wat Nang Phaya. Der Legende nach wurde diese Anlage zu Zeiten König Trailokanats im 15. Jahrhundert erbaut, und auch, wenn es heute keinen tatsächlichen Tempel mehr hier gibt, ist es immer noch die Heimat einer Besonderheit: Im Inneren der Pagode befindet sich nämlich das „Königinnenamulett“. Dieser kleine Anhänger, der einen sitzenden Buddha zeigt, wurde von Königin Visutkasatri gefertigt und soll jedem Glück und Reichtum bescheren, der es trägt. Zudem hat man vom Gelände des Wat Nang Phaya einen atemberaubenden Ausblick auf den Sonnenuntergang auf der anderen Seite des Flusses. 

Phitsanulok - kultureller und historischer Knotenpunkt seit 2000 Jahren

Wat Phra Si Ratana Mahathat
Wat Phra Si Ratana Mahathat

Bevor Phitsanulok, unter der Krone von Ayutthaya sogar einige Jahre Hauptstadt des Königreichs war, stand die Stadt unter dem Einfluss von Sukhothai. Sechs Kilometer südlich können Sie die Ruinen des ältesten Tempels der Stadt aus der Sukhothai-Periode Wat Chulamani besichtigen. Die alte Stadt Sukhothai liegt ca. 60 Kilometer nördlich und ist einen Tagesausflug wert.


Die Stadt hat, aufgrund des zerstörerischen Feuers von 1955, nur noch zwei kunsthistorische Gebäude - die Tempel Wat-Phra-Sri-Rattana-Mahathat und Wat-Ratcha-Burana. Lange Zeit war die Stadt, wegen der guten Lage, Ausgangspunkt für militärische Aktivitäten. Die gewaltige Stadtmauer aus der Ayutthaya-Periode ist teilweise noch gut erhalten und zeigt interessante Einblicke in die Stadtgeschichte.

Kulinarische Highlights und religiöse Pilgerstätte

Die beste Reisezeit ist von November bis März. Empfehlenswert ist das Ende Februar stattfindende sechstägige Tempelfest zu Ehren der sitzenden Buddha-Statue Phra-Buddha-Chinnarat, die im Tempel Wat-Phra-Sri-Rattana-Mahathat steht. Die Statue ist eine der meistverehrtesten Sakralfiguren Thailands und lockt tausende Pilgerer. Sehenswert ist die Buddha Casting Factory. Hier erleben Sie wie Buddha-Statuen in aufwendiger Handarbeit gefertigt werden.

 

Aufgrund von jahreszeitbedingten Überschwemmungen lebten früher viele Thais in Hausbooten, von denen viele aus den Stadtbildern verschwunden sind. In Phitsanulok gibt es sie noch. Erleben Sie am Ufer des Nan Flusses ein kulinarische Schauspiel in einem der landestypischen Restaurants. Klassische Gerichte wie Phak-Bung-Loi-Fa, übersetzt "Flying Vegetable", werden wörtlich genommen und lassen geübte Köche zu akrobatischen Höchstleistungen auffahren.

Anreise

  • Mit dem Zug: Der Bahnhof befindet sich direkt im Zentrum.
  • Mit dem Bus: Der Busbahnhof liegt wenige Kilometer außerhalb. Von hier können Sie in alle Himmelsrichtungen aufbrechen.
  • Mit dem Flugzeug: Stadtbus Nummer vier fährt Sie zum südlich gelegenen Flughafen, der mehrmals täglich Bangkok anfliegt.
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