Chanthaburi

Die Gartenprovinz Thailands

Chanthaburi
Chanthaburi

Chanthaburi ist mit knapp 6.300 km² und einer halben Millionen Bewohnern eine der kleineren Provinzen Thailands. Sie liegt zwar im Osten, gehört verwaltungstechnisch allerdings zu Zentralthailand. Durch die zahlreichen Mangrovenwälder und Obstplantagen hat sich Chanthaburi einen Namen als "Gartenprovinz" gemacht. 

Die flachen Strände mit dem sauberen Wasser gelten als Geheimtipp unter Thailand-Urlaubern und noch gibt es nur wenige Resorts und Hotels - ein Paradies für all jene, die auf der Suche nach etwas Ruhe und Erholung sind.

Die Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt liegt an der Küste zum Golf von Thailand und grenzt im Nordosten an Kambodscha an. Neben den Reisfeldern, Ananas-Plantagen und Durian-Hainen ist Chanthaburi vor allem für seine Edel- und Schmucksteinproduktion bekannt. Gab es früher hier zahlreiche Minen, in welchen Rubine und Saphire abgebaut wurden, sind diese mittlerweile fast vollkommen leergeschöpft. Der Handel mit den Steinen ist in der Provinzhauptstadt allerdings immer noch eine der wichtigsten Einnahmequellen. Chanthaburi ist die einzige Stadt, die Einflüsse der französischen Kolonialisierung zeigt - und das macht ihren ganz besonderen Charme aus. Hier steht übrigens auch die größte katholische Kirche des Landes. 

Die Geschichte der Provinz Chanthaburi

Die Gegend rund um die Provinz Chanthaburi wurde schon lange von zahlreichen Khmern, die damals aus Kambodscha kamen, bewohnt und unterstand damit dem Angkor Reich. Erst als die Siamesen im 15. Jahrhundert ihren Machtbereich von Ayutthaya aus immer weiter ausweiten konnten, wurde Chanthaburi ein Teil Siams - und zwar ein umkämpfter. 

Als das Königreich Ayutthayas nach dem Einfall der Burmesen in sich zusammenfiel, wurde Chanthaburi bis zum Jahre 1770 zum Hauptlager für General Taksin (dem späteren König und Gründer von Bangkok). 

Im Zuge der Paknam-Krise, bei der siamesische Truppen drei Schiffe von Französisch-Indochina auf dem Chao Phraya Fluss versenkten, wurde das Gebiet von den Franzosen besetzt (was auch die zahlreichen europäisch angehauchten Gebäude in Chanthaburi Stadt erklärt). 

Es dauerte bis 1905, bis das Gebiet von den Besatzern wieder freigegeben und ein Teil Thailands wurde. 

Heute wohnen hier nicht nur immer noch zahlreiche Angehörige der Khmer, sondern auch sehr viele Einwanderer vietnamesischer Abstammung, die in drei Wellen einwanderten (die Letzte davon 1975 nach dem Sieg der Kommunisten Nordvietnams).

Chanthaburis Küstenstraße
Chanthaburis Küstenstraße

Ein Besuch in der Provinzhauptstadt

Chanthaburi ist ein wunderschönes kleines Städtchen mit seinem ganz eigenen, bezaubernden Charme. Hier findet man weder einen Starbucks, noch ein Fast-Food-Restaurant und auch die typisch thailändischen Touristen-Shops sind hier eher selten zu finden. 

Dafür ist der pittoreske See im Zentrum der Stadt mit seiner kleinen, aber feinen Uferpromenade ein beliebter Treffpunkt bei Jung und Alt. Abseits der Hauptstraßen gibt es viel zu entdecken: Holzhäuser, die mit kunstvollen Holzschnitzereien verziert wurden, wechseln sich ab mit Steinhäusern, die auf die französische Besatzungszeit schließen lassen. Auch heute noch verfügt Chanthaburi über eine relativ große christliche Gemeinschaft und eine echte Nachbildung der Notre Dame Kirche. Allerdings fehlen ihr die beiden Spitzen der Türme, da diese von ängstlichen Christen während des zweiten Weltkriegs zum Schutz entfernt und nie wieder aufgebaut wurden. 


Wenn man Chanthaburi am Wochenende besucht, sollte man sich auf keinen Fall einen Besuch in der Gems Street entgehen lassen. Hier treffen sich die wenigen Ausländer, die es in die Stadt verschlägt: Edelsteinhändleraus dem mittleren Osten, Europa oder auch Südafrika handeln, feilschen und prüfen die Steine, die schon lange nicht mehr nur aus der Provinz stammen (und schon gar nicht immer auf legalem Wege auf den Tischen der Händler landen). Die Edelsteine sind hier sehr günstig und so kann man auch als "normaler" Tourist das eine oder andere Schnäppchen machen - oder man bestaunt das geschäftige Treiben einfach bei einem kühlen thailändischen Bier

Sehenswürdigkeiten von Chanthaburi

  • Der Khao Laem Sing Forest Park: dieses beeindruckende Naturschutzgebiet umfasst sowohl Flächen an Land als auch zu Wasser. Hier kann man durch immergrünen Wald wandern oder am Strand die Seele baumeln lassen.
  • Wat Bo Mueang: diese Tempelanlage stammt noch aus Zeiten des Königreichs von Ayutthaya. Besonders sehenswert sind der Chedi und der wunderschöne weiße Sandstein Ubosot.
  • King Taksin Shipyard: ein Leckerbissen für Kultururlauber! Diese archäologische Ausgrabungsstätte an der Küste offenbart nicht nur den mutmaßlichen Hafen, den König Taksin bauen ließ, sondern auch Teile eines gesunkenen chinesischen 3-Masters. 
  • Ao Yang: dieser kleine, aber unglaublich feine Sandstrand in der Nähe von Ao Krathing gilt als absoluter Insider-Tipp für all jene, die auf der Suche nach dem perfekten Beach sind. 
  • Fahrradtouren durch die Provinz: in den letzten Jahren hat sich Chanthaburi einen Namen in der Fahrradfahrer-Szene erarbeitet. Man hat die Wahl zwischen rasanten Downhill-Fahrten oder gemütlichen Touren durch die Obstplantagen und entlang der Küstenstraßen. 
Wasserfall in Chanthaburi
Wasserfall in Chanthaburi

Wie kommt man hin und wo soll man bleiben? 

Chanthaburi liegt etwa 250 km von der thailändischen Hauptstadt Bangkok entfernt - mit dem Bus dauert die Fahrt ungefähr vier Stunden. Es gibt tägliche Touren vom Ekamai Bahnhof (Eastern Bus Terminal) sowie vom Mo Chit 2und Chatuchak Busbahnhof (Nothern Bus Terminal). 

Wer es ein bisschen bequemer haben möchte, kann auch einen Mini Van nehmen. Diese fahren von morgens um 6.00 Uhr bis abends um 8.00 Uhr stündlich am Victory Monument in Bangkok ab. Die Fahrt kostet rund 200 Baht.

Innerhalb Chanthaburis gibt es - was eher ungewöhnlich ist - keine Tuk-Tuks. Man kann die Stadt allerdings auch gut zu Fuß erkunden. Wer darauf verzichten möchte, kann sich an der Bushaltestelle ein Songtheow nehmen, sollte aber schon im Vorfeld einen Festpreis aushandeln. Wer nichts gegen rasante Fahrten mit reichlich Adrenalin hat, der kann auch auf eines der unzähligen Motorrad-Taxis springen und sich zu seinem Ziel fahren lassen. 


Mittlerweile gibt es einige schöne Hotels in Chanthaburi, sowohl in der Stadt, als auch an der Küste. Ein besonders schönes Boutique-Resort ist das Chivaree Hotel & Resort, welches über schnuckelige kleine Chalets und einen privaten Strand verfügt.

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