Nationalpark Doi Phu Kha

Im Park kann man stundenlang durch die prächtigen Wälder wandern, einige Dörfer von ansässigen Bergvölkern wie den Hmong oder Thai Lü besuchen oder eine der zahlreichen Höhlen erforschen. Ein Paradies für Trekkingfans und Naturliebhaber.

Nationalpark Doi Phu Kha
Der wunderschöne Nationalpark Doi Phu Kha

In der malerischen Provinz Nan im Norden Thailands befindet sich der Doi Phu Kha Nationalpark, der seit 1988 zu Thailands durch den König geschützten Parks zählt. Er erstreckt sich um den gleichnamigen Berg Doi Phu Kha, der mit knapp 2000 m den höchsten Berg der Provinz darstellt.

Die Geschichte des Nationalparks 

Der mit 1704 km² relativ weitläufige Doi Phu Kha Nationalpark wurde am 17. Juni 1999 feierlich eröffnet. Er ist Teil der unter dem Schutz König Bhumibols stehenden Luang Prabang Montane Rain Forest Ecoregion und bekannt für seinen Reichtum an seltenen Pflanzen und Vögeln.

 

Doch obwohl die Wälder des Nationalparks offiziell unter Schutz stehen, hat dies einige gierige Regierungs-Offizielle nicht davon abgehalten, hier starken Raubbau zu betreiben: Großflächig wurden hier die Bäume illegal abgeholzt und damit auch viele Tiere aus ihrer Heimat vertrieben (die jetzt in dem relativ nahegelegenen Laos vermutet werden) oder fast bis zur Ausrottung gejagt wurden. Vor allem König Bhumibol machte auf dieses Unrecht aufmerksam und setzte ihm nicht nur ein Ende, sondern ließ auf den abgeholzten Flächen auch neue Bäumchen pflanzen. 

Flora und Fauna im Park

Das Terrain des Doi Phu Kha besteht hauptsächlich aus schroffen Gebirgszügen, die mit Laub- und Dipterocarpwäldern bewachsen sind. Zudem findet sich hier auch einer der ältesten Palmen-Urwälder, in denen die äußerst selten gewordene Giant Mountain Fishtail Palm wächst.

Auch der Chomphu Phu Kha Baum kommt fast nur noch hier im Nationalpark vor. Im Februar sprießen die Blüten des Baums in einem atemberaubenden, satten Pink, bis die Früchte des Baums im Mai reif werden. Neben dem Chomphu Phu Kah gibt es noch zwei weitere Pflanzen, die nur im Park vorkommen: die Caryota gigay und die Acer wilsonii.

Früher soll es im Doi Phu Kha Nationalpark zahlreiche große und wilde Tiere wie Tiger und Elefanten gegeben haben. Und auch, wenn die Broschüren behaupten, dass sie immer noch „irgendwo da draußen“ sind, ist es relativ unwahrscheinlich geworden, ihnen im Park zu begegnen. Aber das ist eigentlich ganz schön, denn so hat man die Muße, sich mit den etwas kleineren Lebewesen zu befassen und sie ausgiebig zu beobachten. Der Nationalpark ist besonders bei Ornithologen beliebt, denn man kann hier zahlreiche Vögel bei der Brutpflege und ihrem „täglichen Leben“ beobachten.

Ansonsten finden sich im Park zahlreiche kleinere Säugetiere, wie die affenähnlichen Fleckenmusangs oder Sambar-Hirsche. 

Sehenswürdigkeiten im Doi Phu Kha Nationalpark

Imposante Tempel in der Nan Provinz
Imposante Tempel in der Nan Provinz

Der Park verfügt über ein gut ausgebautes Netz aus verschiedensten Wanderrouten: von der kurzen, gerade einmal knapp 2 Stunden dauernden Wanderung bis hin zur Drei-Tages-Tour, bei der man den Gipfel des Doi Phu Khas (immerhin knapp 2000 m hoch) erklimmt, hat man hier vielfältige Trekkingmöglichkeiten.

 

Ungefähr 8 km von der Parkverwaltung entfernt, befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen genialen Blick über die uralten Palmenwälder bietet.

Frühaufsteher sollten sich auf den Weg machen und morgens so hoch wie möglich wandern: Dann bekommen sie einen atemberaubenden Ausblick über den Nebel, der die Wälder im Tal in ein graues, fast schon mystisches Meer verwandelt.

Tad Luang Waterfall in Pua, Nan
Tad Luang Waterfall in Pua, Nan

Der Puhfah ist der größte Wasserfall des Parks und bietet ein tolles Panorama für Hobbyfotografen. Etwas kleiner, aber immer noch beeindruckend, sind der Fah Shee Nok, der Mae Charim, der Ton Tong Wasserfall und der Tad Luang Waterfall in Pua. Aber im Park verstecken sich noch unzählige Quellen, die sich in die Tiefe stürzen und die man auf einer Tour durch den Park ganz für sich alleine hat. (Achtung: man kann in einigen der Pools der Wasserfälle zwar baden, allerdings gibt es hier jede Menge Blutegel!).

 

Der Park ist zudem für seine zahlreichen Kalksteinhöhlen bekannt: die Tharn Nam Lod ist eine sogenannte Durchgangshöhle, die von einem Bach durchflossen wird. Dieses Naturphänomen nennen die Thai übrigens auch Nam Ok Roo. 

Unser Fotograf Michael mit 6 Mönchen am Wasserfall
Unser Fotograf trift in Chiang Klang 6 liebenswürdige Mönche

Wie kommt man hin und wo kann man bleiben? 

Solange man keine Privattour mit eigenem PKW bucht, wird man auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen müssen. Man nimmt den Bus von Nan Richtung Pua, der stündlich von sieben Uhr morgens bis 17.00 Uhr am Nachmittag fährt. (Kosten: 50 Baht; Dauer ca. 2 Stunden). Aussteigen muss man am 7-Eleven (einem Supermarkt) und dort in einen der sŏrng·tăa·ous einsteigen, die jeweils um 7.30, 9.30 und 11.30 abfahren. (Kosten: 50 Baht; Dauer ca. 30 Minuten).

Der Eintritt in den Park kostet offiziell 200 Baht, aber wer nicht über das Haupttor auf das Gelände kommt, kann sie sich auch sparen. Das Verwaltungsgebäude bietet einige Informationen über die verschiedenen Pfade des Parks, leider aber nur selten in englischer Ausführung. Die Guides versuchen aber immer freundlich behilflich zu sein. Hier kann man auch Halbtages- oder Tagestouren mit Guide buchen, die einen an die schönsten Plätze des Parks führen.

Berge wohin das Auge blickt
Berge wohin das Auge blickt

Im Hauptquartier des Parks finden sich einige kleine Bungalows, Hütten und Chalets, die man unkompliziert mieten kann. Außerdem bietet die Verwaltung ein kleines Restaurant mit einfachem, aber durchaus schmackhaften Essen, einen kleinen Einkaufsladen und die Möglichkeit, sich zu duschen und zu waschen.

 

Es ist außerdem auch möglich, im Park selbst zu campen. Allerdings muss man sich dazu vorher eine Genehmigung bei der Parkverwaltung holen, die einem auch direkt günstige Plätze vorschlägt, wo man seine Zelte aufschlagen könnte.

 

Der Nationalpark wird bis jetzt hauptsächlich von thailändischen Touristen besucht, bei den westlichen Besuchern des Landes ist er eher noch unbekannt. Das bedeutet allerdings auch, dass die Atmosphäre sehr familiär und ruhig ist – genau das Richtige für einen entspannten Ausflug in die Natur.

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