Koh Phayam

Insel-Urlaub abseits des Massentourismus

Koh Phayam liegt inmitten der als eines der schönsten Tauchgebiete der Welt bekannten Andamanensee. Die südlichste Insel Thailands ist gerade einmal zehn Kilometer lang und fünf Kilometer breit – und es gibt keine Autos! Ein paar Traktoren sind die einzigen motorisierten Vierräder, ansonsten bleiben einem auf Koh Phayam entweder Motorräder oder der gute alte Fußmarsch auf Schusters Rappen. Doch gerade das macht einen großen Teil der Faszination aus, die von der idyllischen Insel inmitten des azurblauen Meers ausgeht. 

Koh Phayam
Koh Phayam

Nur langsam hat sich die Insel für den Tourismus geöffnet und auch heute noch finden sich nur relativ wenige Hotels und Resorts – die meisten davon übrigens in der malerischen Ao Yai Bucht (Sunset Bay). Dadurch ist es hier auch noch möglich, vollkommen leere Buchten für sich zu entdecken und die absolute Ruhe am Strand zu genießen.

 

Auf Koh Phayam leben gerade einmal 500 – 600 Einwohner meist muslimischen Glaubens, was in Teilen erklärt, warum Alkohol-Flatrates und ausartende Saufgelage hier definitiv nicht zur Tagesordnung gehören. Früher haben sich die Einwohner hauptsächlich vom Anbau von Erdnüssen und Kautschuk ernährt, heute spielt der Tourismus eine immer größere Rolle und zur Hauptsaison kann die Einwohnerzahl rasant steigen, wenn die Hotels in voller Besetzung auflaufen.

 

Koh Phayam ist die zweitgrößte Insel der Provinz Ranong und liegt etwa 35 km vom Festland entfernt. Um zu ihr zu gelangen, fährt man entweder mit der Fähre oder dem Speedboat und kommt dabei auch an der burmesischen Insel St. Andrews vorbei. Etwa vier Kilometer entfernt liegt die größte Insel Ranongs, Koh Chang (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel im Golf von Thailand!). Beide Inseln gehören zum Marine-Nationalpark Mu Koh Phayam und stehen damit unter dem besonderen Schutz des Königs. 

Was kann man auf Koh Phayam unternehmen?

Natürlich sind auf einer so kleinen Insel wie Koh Phayam die touristischen Attraktionen begrenzt – das bedeutet allerdings nicht, dass man hier nicht trotzdem viel unternehmen kann! Im Landesinneren zum Beispiel finden sich unzählige pittoreske Wanderrouten, die einen über sanfte Hügel und durch dicht bewachsenen Urwald führen. Und dann wären da natürlich – und hauptsächlich – die Strände, die sich über Kilometer hinweg am Wasser entlangschlängeln.

 

Der bekannteste Strand auf Koh Phayam ist ohne Zweifel Ao Yai: Hier finden sich einige Hotels und Unterkünfte sowie zahlreiche Bars und Restaurants. Aufgrund der relativ günstigen Preise (eine Nacht in einem einfachen Bungalow kann man schon ab 150 Baht bekommen) ist hier das Publikum meist jung und mit Rucksack unterwegs. Am Ao Yai kann man – neben richtig gutem Seafood – auch ein wenig shoppen (hauptsächlich Lebensmittel und einfache Strandgegenstände) und ein Café mit Internetanschluss finden. Auch verschiedene Tauchveranstalter finden sich hier, mit denen man die unglaublich vielfältige Unterwasserwelt der Insel und des restlichen Marine Nationalparks erkunden kann.

Und natürlich kann man sich hier auch für knapp 200 Baht am Tag ein Motorrad ausleihen, wenn man nicht auf die Motorrad-Taxen zurückgreifen möchte.

Strand Koh Phayam
Hängematte am Strand Koh Phayam

Der Ao Khao Kwai Beach (oder auch Buffalo Bay genannt) ist etwas ruhiger als Ao Yai: Hier haben sich hauptsächlich höherpreisige Hotels und Resorts angesiedelt und das Zielpublikum sind Verliebte, die ihre Zweisamkeit genießen möchten und Familien mit Kindern.

Wer auf der Suche nach etwas Einsamkeit ist, kann sich einfach auf ein Motorrad schwingen und die Insel erkunden – irgendwo findet sich immer eine abgelegene Traumbucht mit herrlich weichem Sand und glasklarem Wasser! Allerdings ist Vorsicht geboten: Man sollte unter keinen Umständen mit dem Motorrad auf den Strand fahren, sondern es immer an der Straße abstellen, ansonsten kann es sein, dass man zu empfindlichen Strafen verdonnert wird. Es wird gemunkelt, dass ein Motorrad am Strand bis zu 5000 Baht kosten kann! 

Im hügeligen Landesinneren gibt es ebenfalls einiges zu entdecken: In den höheren Gebieten leben (immer natürlich unter Anbetracht der Größe der Insel) einige wilde Tiere. So kann man in den höheren Gebieten zum Beispiel Affen bei ihrem täglichen Spiel verfolgen oder auf eine Vogel-Erkundungstour gehen. Auf der Insel leben einige außergewöhnliche Vögel wie Seeadler oder Nashornvögel. 

Anreise zur tropischen Insel

Wer Koh Phayam besuchen möchte, sollte sich auf eine etwas umständliche Fahrt gefasst machen. Die Provinz Ranong liegt am Isthmus von Kra, dem schmalen Landstreifen, der die Andamanensee vom Golf von Thailand trennt. Um hierhin zu gelangen, muss man entweder den Bus oder das Flugzeug nehmen. Von der gleichnamigen Provinzhauptstadt geht es weiter zum Ranong Pier, wo man die Wahl hat zwischen den normalen Booten und den Speedbooten.

 

Die Fahrt mit dem normalen Boot dauert knapp zwei Stunden und kostet um die 200 Baht. Man kann zweimal täglich übersetzen, einmal um 9.00 Uhr morgens sowie um 14.00 am Mittag.

Die Speedboote fahren in der Hauptsaison 5 – 8 mal täglich nach Koh Phayam und benötigen für die Strecke knappe 35 – 45 Minuten. Eine Fahrt kostet 350 Baht.

Am Pier angekommen kann man sich eines der Motorradtaxen nehmen, um zu seinem Hotel oder Resort zu gelangen. Dabei ist die Insel in verschiedene „Bereiche“ aufgeteilt, die jeweils zu Festpreisen angefahren werden. So kostet eine Tour vom Pier zum Ao Yai Beach etwa 70 Baht.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Urlaub in Koh Phayam?

Am besten plant man seinen Thailand Urlaub mit Besuch auf Koh Phayam in der Hauptsaison (beste Reisezeiten für Thailand) von Oktober bis März, allerdings sind auch der April und der Mai eine sehr schöne Zeit hier.

Ab Mai geht die Regenzeit los und das Meer wird sehr unruhig. Nur wenige Hotels und Anlagen haben dann überhaupt noch geöffnet und auch die Speedboats fahren dann nicht mehr. Die Andamanensee kann in der Regenzeit sehr rau werden, weswegen es hier keinen Sinn machen würde, auf günstigere Preise in der Nebensaison zu setzen – zumal die Preise verglichen mit Touristenmagneten wie Koh Samui oder Phuket recht moderat sind. 

Baumhaus auf Koh Phayam
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