Di

08

Sep

2015

Bangkok – wie ist die aktuelle Lage? 

Mutmaßliche Täter gefasst: Zwei Wochen nach dem verheerenden Bomben-Attentat am Erawan-Schrein in Thailands Hauptstadt Bangkok wurde ein weiterer Tatverdächtiger von thailändischen Soldaten festgenommen.

Thailand Urlaub trotz Bombenanschlag 2015
Ist der Urlaub in Thailand nun riskant?

Am letzten Dienstag teilte der thailändische Ministerpräsident Prayuth Chan-ocha in einer Pressekonferenz mit, dass der Hauptverdächtige der Tat in der Nähe der kambodschanischen Grenze aufgegriffen werden konnte. Bei dem Mann handelt es sich vermutlich um den auf dem Überwachungsvideo zu sehenden Mann mit gelbem T-Shirt, der einen Rucksack in der Nähe des Schreins hinterließ. 

Damit ist er die zweite Person, die in Zusammenhang mit dem Attentat in Bangkok festgenommen wurde. Drei Tage zuvor, am Samstag den 29. August, war ein 47-jähriger Mann aufgegriffen worden, in dessen Wohnung sich nicht nur gefälschte türkische Pässe fanden, sondern zudem auch Materialien für Sprengsätze. Unter anderem wurden die gleichen Metallkugeln gefunden, die schon in der Bombe am Erawan-Schrein ihre Opfer gefordert hatten.

Die wahren Motive liegen immer noch im Dunkeln

Momentan gibt es zwei mögliche Szenarien hinter dem Attentat. Die eine Theorie verweist auf Zusammenhänge mit den Uighuren, einer chinesischen Minderheit. Thailand hatte erst vor Kurzem über 200 illegal eingereiste Uighuren nach China ausgewiesen, was bei nationalistischen Türken zu einiger Aufregung geführt hatte. Es könnte also sein, dass dies ein Racheakt war, um auf Thailands Umgang mit der Minderheit „aufmerksam“ zu machen.

 

Eine andere Theorie besagt, dass die zwei festgenommenen Männer Teil eines Schmugglerrings seien, die selbst Uighuren nach Thailand schmuggelten. Warum diese allerdings durch ein solches Attentat auf sich aufmerksam machen sollten, ist fraglich.

 

Was man allerdings wohl mit einiger Sicherheit sagen kann, ist, dass das Attentat nicht in erster Linie gegen Urlauber gerichtet war. 

 „If you don’t come, the bad guys have already won“
„If you don’t come, the bad guys have already won“

Thailänder rufen zu Solidarität auf

Natürlich hat der Anschlag Auswirkungen auf den Tourismus genommen. Die Urlauber sind verunsichert und fragen sich, ob sie kein großes Risiko mit einer Reise nach Thailand eingehen.

Doch man kann sagen: Es ist auch nicht gefährlicher als an irgendeinem anderen Urlaubsort, wie Attentate in Amerika, Bali oder erst kürzlich in Tunesien leider beweisen. Es sind gefährliche Zeiten und passieren kann überall etwas. Kann, nicht muss!

 

Wichtig ist, wie damit umgegangen wird. Viele thailändische Touristenattraktionen, aber auch Hotelanlagen und Resorts, haben ihre Sicherheitsvorkehrungen im Nachgang zu diesem feigen Anschlag deutlich verstärkt und verschärft. So gibt es vor manchen Tempeln Taschenkontrollen und gut sichtbar positioniertes Sicherheitspersonal zum Schutze der Urlauber.

 

Die Thai selbst haben in den sozialen Medien um Unterstützung gebeten. Unter dem Hashtag #StrongerTogether rufen sie zu Solidarität auf.

 „If you don’t come, the bad guys have already won“

Wenn Ihr nicht kommt, haben die Bösen schon gewonnen! Unter diesem Motto bitten Thailänder um Unterstützung. Und wir schließen uns an: Passieren kann überall etwas. Thailand hat es nicht verdient, auch noch für diesen Anschlag bestraft zu werden.

Natürlich sollte man bei seinem Thailand-Urlaub ein wenig aufmerksamer sein und auf Besonderheiten achten, aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem groß, dass man erholt, sicher und wohlbehalten wieder nach Hause kommt. 

Wir verfolgen die Entwicklungen selbstverständlich ganz genau und können Euch - auch, wenn die Lage natürlich angespannt ist - dahingehend beruhigen. Ja, es war ein Bombenanschlag auf ein beliebtes Touristen-Ausflugsziel und die deutschen wie auch die internationalen Medien waren ziemlich schnell damit, Verlautbarungen zu veröffentlichen, die besagen, dass Touristen das Anschlagsziel waren. Aber die thailändischen Behörden haben das schon wieder gemäß der realen Faktenlage relativieren können. 


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