Mi

27

Mai

2015

Moped mieten und durch Thailand touren

Mit dem „Easy Rider“ Peter Fonda im Herzen - Was für ein wahnsinniges Gefühl: Mit dem Roller oder Motorrad abseits der üblichen Touristen-Routen durch Thailand reisen, einfach mal anhalten, wenn man etwas Interessantes sieht und Land und Leute kennenlernen!

Moped Touren Thailand
Mit dem Motorroller durch Thailand Reisen

Ein Rucksack, ein Motorrad und die Straße – so habe ich Thailand ganz neu entdeckt und mich noch mehr in das Königreich verliebt. Und weil man auf solchen Touren auch ganz schnell lernt, was man tun und dabeihaben sollte (und was lieber nicht), will ich Sie an meiner Motorradtour teilhaben lassen.

Das bin ich. Michael - Mit dem Bike unterwegs in Thailand
Michael - Mit dem Bike unterwegs in Thailand

Doch zuerst einmal: Hallo! Ich bin Michael, 32 Jahre alt und meine Passion ist Thailand mit all seinen Facetten. Am meisten sind mir die überaus freundlichen Menschen ans Herz gewachsen und dies ist nur einer der Gründe, weshalb ich nur noch ausschließlich mit dem Motorroller im Königreich unterwegs bin.

Keine Sorge, dies wird keiner dieser „und dann landete ich in einer Bar am Strand“-Berichte, (auch wenn ich davon ebenfalls einige auf Lager hätte) und auch Klugscheißerei ist hier nicht zu erwarten. Stattdessen möchte ich meine Erfahrungen mit Ihnen teilen, die ich auf meinen Touren machen konnte:


Was sollte man dabei haben, was macht man bei einer Panne und besonders wichtig, was antwortet man einem interessierten Thai, wenn er fragt, warum zum Kuckuck man kreuz und quer durch Thailand fährt? Und vielleicht ist ja auch die eine oder andere Information für Sie dabei, die Ihnen dabei hilft, Ihre eigene Motorrad-Reise durch Thailand anzugehen. Glauben Sie mir, es lohnt sich wirklich! UND - am Ende biete ich dem Interessierten noch eine kostenlose "Beratung" via Skype an. Vielleicht gibt es hierfür Bedarf. Mehr dazu am Ende des Artikels.

Den Motorroller - welcher soll es sein und wo kann ich den mieten?

Mit der Wahl des richtigen Motorrollers kann die Reise stehen und fallen. Ich persönlich fahre nur noch eine PCX 150 ccq. Diese Maschine sieht zwar auf den ersten Blick etwas schwer und klumpig aus, ist aber sehr komfortabel und genießt ein angenehmes Handling – außerdem bietet das Innenfach einiges an Platz für zusätzliches Equipment.

Ok, die PCX 150 von Honda wird in einigen Orten Thailands als "Russenkarre" betitelt und oft spöttisch belächelt: Das liegt zum einen daran, dass sie protzig aussieht und zum anderen recht teuer im Verleih ist. Aber der gelassene Pragmatiker lässt sich davon nicht beirren, denn wie gesagt ist die PCX echt ein komfortables Gerät mit viel Platz für. 

Worauf gilt es beim Roller zu achten:

Dass die Bremsen gut funktionieren und noch halbwegs Profil auf den Reifen ist, brauche ich Ihnen bestimmt nicht ausführlich zu verdeutlichen. Wobei das mit dem Profil an den Reifen doch ein paar Sätze wert ist:

Achten Sie auf genügend Profil. Denn je nach Reiseroutekönnen manche Strecken extrem anspruchsvoll sein: Es geht auf unbefestigten und kurvenreichen Straßen durch die Berge, vor allem wenn man im bei Motorradfahrern sehr beliebten Norden Thailands unterwegs ist.

Berge, Berge, Kurven und nochmals Berge! Und je nach Reisezeit dazu noch Regen und somit nasse (und äußerst glitschige) Straßen. Auch der Schotter, der an manchen neu gebauten Straßen am Straßenrand verweilt, kann zu einer echten Gefahr werden. Daher sollten die Reifen genügend Profil besitzen und die Bremsen tadellos funktionieren.

Dann, wenn es möglich ist - und mit ein paar Scheinchen in der Hand ist in Thailand fast alles möglich–sollte man den Vermieter höflich fragen, obman mit der Maschine eine kurze Testfahrt machen kann.

Funktionieren die Bremsen einwandfrei und lässt sich das Gefährt angenehm fahren? Klappert da etwas? Bockt der Roller? Auf keinen Fall sollte man sich davor scheuen, nach einem anderen Roller oder Motorrad zu fragen, wenn etwas nicht stimmt. Selbst wenn es nur die Farbe des Rollers ist, die nicht passt, die thailändischen Vermieter werden – um den Mietvertrag mit Ihnen abzuschließen – einen anderen Roller besorgen, höchstwahrscheinlich solange, bis Sie 100 % zufrieden sind. Solange Sie das charmant über die Bühne bringen.

Sagen wir mal, Sie haben nun „Ihre perfekte Maschine“ gefunden und wollen sie Mieten. Der Vermieter wird Ihnen einen Preis sagen und wahrscheinlich auch direkt einen Discount anbieten. In der Regel bezahlt man für eine PCX 150 400 bis 500 THB pro Tag (Stand Mai 2015 - in Chiang Mai). Bei einer Vertragslaufzeit von mind. einer Woche wird Ihnen in aller Regel automatisch ein Discount von 50 THB pro Tag angeboten- falls nicht, zögern Sie nicht den Vermieter darauf anzusprechen, aber bitte immer mit einem Lächeln! Das bewirkt Wunder (ein Tipp übrigens, der in Thailand auf fast alle Situationen passt. Man kommt hier mit einem Lächeln definitiv weiter als mit Befehlston oder Wut!)

Ok, der Preis ist jetzt auch ausgehandelt und nun wird der Vermieter mit Ihnen die vorhandenen Lackschäden und andere Makel am Motorrad abgehen und in einem Formular vermerken – genau wie in Deutschland auch.

Der Vertrag ist eine Formsache in Thailand und ehrlich gesagt habe ich mir das nie richtig durchgelesen und kann deshalb auch nicht verraten, was drin steht. Das mag Ihnen nun sicherlich inkompetent und waghalsig vorkommen, aber ehrlich gesagt sehe ich das pragmatisch wie die Thais: Wenn Du einen Unfall baust, zahlst Du. Bekommt die Maschine einen Sachschaden oder ist sogar total Schrott, zahlst Du das. Relativ einleuchtend, oder?

Bisher bin ich unfallfrei und kann daher wenig dazu sagen, was passieren würde, wenn der Fall der Fälle eintritt – ToiToiToi. Also fahren Sie bewusst und sicher und versuchen Sie, in einem Stück wieder anzukommen. Der thailändische Straßenverkehr mag in Städten vielleicht sehr chaotisch rüberkommen, aber glauben Sie mir, es sieht als Nicht-Fahrer schlimmer aus, als es als Fahrer ist! 

Equipment für die Mopedtour

Sie werden in Thailand etliche Motorradfahrer sehen, die ohne Hemd und nur in Shorts und Flip-Flop auf der Maschine unterwegs sind. Für Sie sollte ein Helm (ein echter Helm, nicht diese Aushilfs-Eierkartons, die die „coolen Kids“ tragen!) ein absolutes Muss darstellen! Und jetzt mal ehrlich: selbst, wenn Sie keine Lust haben, erst mühsam einen Helm aus Deutschland mitzubringen: Helme, und zwar anständige Helme, kann man sich in Thailand in jedem Motorradgeschäft für knapp 650 Baht kaufen – perfekt für den Urlaub.


Eine Motorrad-Brille (auch Biker-Brille genannt, Brillen mit ungetöntem Glas) sollte man auch auf jeden Fall im Gepäck haben, um die Augen vor Wind, Regen und vor allem Insekten zu schützen. Besonders nachmittags ab ca. 17 Uhr geht‘s richtig los und abends in der Dunkelheit ist es schlimmsten. Die Viecher werden durch die Scheinwerfer angelockt und wo landen sie? Genau, in MEINEM Gesicht! Und in ihrem. Ich will garnicht wissen, welche Tiere mir alles schon in die Augen und ins Gesicht geflogen sind.

Phrao
Irgendwo angekommen

Die Brille schützt sie auch tagsüber, denn bei 60 bis 70 kmh kann so eine dicke thailändische Fliege im Auge ganz schon schmerzen oder noch schlimmer: Sie so erschrecken, dass Sie kurz den Lenker verziehen, und das könnte fatale Folgen haben.

Also, eine Brille ist gut (natürlich würde es auch eine Sonnenbrille tun, ich persönlich mag die allerdings beim Fahren nicht, denn als Fotograf will ich die Lichtverhältnisse jederzeit einschätzen können und zudem sehe ich mit einer Sonnenbrille weniger und fühle mich bei der Fahrt dann unsicherer).


Kommen wir zum nächsten Punkt: Wohin mit dem Gepäck? Sie sehen auf dem Foto, dass ich mir 2 Motorradtaschen für den Sitz gekauft habe. Diese haben mich in Deutschland (kleiner Tipp: Amazon!) knapp 60,- € gekostet und ich bin damit sehr zufrieden. Sie sind ästhetisch und praktisch, und wenn ich abends in ein Guesthouse einchecke, kann ich die beiden Taschen bequem ins Zimmer tragen, ohne vorher erst umständlich am Roller rumfummeln zu müssen.

Keine Ahnung, ob oder wo man solche Taschen auch in Thailand kurzfristig kaufen kann, deshalb bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen und habe meine Taschen (anders als beim Helm) lieber mitgebracht.

Straßenatlas, GPS und Google Maps sind ihre Freunde

Einen Straßenatlas für Thailand (siehe Bild) erhalten Sie fast in jedem 7-eleven für ca. 200 Baht. Die Straßenkarte von Thinknet auf dem Bild kann ich besonders empfehlen. Der Maßstab ist sehr gut, es sind viele Sehenswürdigkeiten wie Tempel und Wasserfälle abgebildet und auch kleinere Nebenstraßen, um abseits des Highways zu fahren – zudem werden die Karten jährlich neu aufgelegt und sind dementsprechend immer recht aktuell. Zusätzliche Informationen wie Straßenbeschaffenheit oder Campingplätze machen sie zu einem sehr nützlichen (und relativ günstigen) Begleiter.

GPS und Google Maps: Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone. Wenn Sie noch keines besitzen und eines haben möchten, können Sie dieses und viele weitere Elektronik Artikel in Bangkok kaufen – und das zu quasi jeder Tages- und Nachtzeit an allen sieben Tagen der Woche.

Und was man auf jeden Fall auf dem Smartphone haben sollte, ist natürlich Google Maps, denn das kann Ihnen auf der Roller-Tour extrem behilflich sein, gerade, wenn man in hektischen Gegenden wie Bangkok oder Chiang Mai unterwegs (oder auf dem Weg raus) ist. Eine nette Frauenstimme, die einen freundlich darauf hinweist, dass man in 300 Metern links abbiegen soll, macht die Fahrt doch gleich viel angenehmer. (Natürlich geht auch jedes andere Navigationssystem mit GPS und thailändischen Karten.)


Um all die technischen Hightech-Hilfsmittelchen wie Google Maps und GPS richtig nutzen zu können, muss man natürlich auch in Thailand Zugriff aufs Internet haben. Und das ist gar nicht mal so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie Sie auch im Königreich unkompliziert und recht günstig Internet- und Smartphone nutzen können, habe ich in einem ausführlichen Artikel für Sie erklärt: Internet und Telefon in Thailand

Abseits von Stefan Loose und Lonely Planet reisen

Ok, wenn es um eine Motorradreise durch Thailand geht, wird man Ihnen in den meisten Fällen zwei Quellen nahelegen: Stefan Looses Bücher über Thailand und Süd-Thailand sowie der Lonely Planet Reiseführer. Ganz ehrlich? Am besten Sie verbrennen diese beiden Bücher vor Ihrer Motorradreise! Brauchen Sie nicht! Jeder Tourist reist mit diesen Büchern und alle treffen sich am Ende dort, wo sie einen hinführen. Das bedeutet lange Schlangen, wenig Atmosphäre und so gut wie keine Möglichkeit, ein Bild aufzunehmen, ohne eine Photobomb von einem anderen grinsenden Touristen. 

Es gibt auch imposante Wasserfälle (sogar meist noch viel schöner, weil die Atmosphäre freundlicher, ruhiger und entspannter ist) abseits von allem. Wasserfälle, die in keinem Reiseführer stehen. Tempel, so bunt wie 100 Lichterketten. Essen, das so unglaublich exotisch und köstlich schmeckt, dass es kein Schuhbeck und kein Lafer jemals so hinkriegen könnten.

Und eben die Menschen. Thailand, das Land des Lächelns? Klar, aber abseits ist das Lächeln unverdorbener! 

Und was passiert abseits der bekannten Routen?

Es zeigt sich Ihnen ein interessantes und interessiertes Thailand. Für mich persönlich, ist das Schönste an so einer „freien“ Tour abseits der Standardrouten, die Menschen denen ich begegne. Es ist so einfach, mich den Thai ins Gespräch zu kommen. Sie zeigen ein sehr großes Interesse und die erste Frage ist meist: Bai Nai?

Das bedeutet soviel, wie „Wohin gehst, du“ und ist ungefähr das thailändische Equivalent zu unseren „Na, wie geht’s?“ Achten Sie einmal darauf - Sie werden dies bei den Thais sehr oft hören.

Ja, wo geht‘s denn hin? Den Thais zu erklären, dass ich kein Ziel im Sinne von A nach B habe ist, mit meinen geringen Thai-Kenntnissen, nur schwer möglich. Denn mit dem Mopedroller mehrere 1000 km durch Thailand zu reisen, ist für den Thai wenig verständlich. Aber eines passiert dann IMMER: Sie sind begeistert davon, dass ich mir die Zeit, die Ruhe und das Interesse nehme, ihr Land und dessen Bewohner einmal abseits von Chiang Mai, Bangkok, Koh Samui und wie die Touristenhochburgen alle heißen mögen,zu erkunden und zu bestaunen!

  • "Bai Nai" - wohin gehst Du?
  • "Bai Tiau gaab Motorcei ti pratet Thai. Sanuk mak mak" - Ich reise mit dem Motorrad durch Thailand und es macht Spaß.

Ich verliere mich in der Leidenschaft. Was ich damit eigentlich deutlich machen möchte ist, dass die Menschen abseits sehr kontaktfreudig, neugierig und generell superfreundlich sind. Auch wenn nur die Allerwenigsten ein paar Brocken Englisch sprechen, werden sie versuchen mit Ihnen in Kontakt zu treten, sei es durch Blickkontakt, freundliches Nicken, Winken oder mit fröhlichen Handzeichen. Ich möchte Sie an dieser Stelle bitten und Ihnen empfehlen, diese Gesten zu entgegnen - oder noch besser, sogar als Erster damit zu beginnen!

Dieses Erlebnis, der pure Kontakt mit den Thais, ist für mich unbezahlbar und unschlagbar und einer der Hauptgründe, warum ich mich so sehr in das Königreich verliebt habe. 

Was passiert, wenn ich eine Panne oder Schlimmeres auf der Reise habe?

Natürlich kann es immer mal zu einer kleineren Panne oder einem Unfall kommen. Ich handhabe das immer so:

Ich habe IMMER eine Erste-Hilfe-Tasche (wie auf dem Bild) im Sitzfach mit dabei. Damit lassen sich kleinere Wunden schon einmal schnell verarzten, bzw. desinfizieren.

Dann habe ich mir von einem Thailänder den Satz: „Bitte rufen Sie im Notfall diese Nummer an." aufschreiben lassen. Unter dieser Nummer wird mein Freund erreicht, der seit 30 Jahren in Thailand lebt und fließend Thai spricht. Sollte ich also einmal einen Unfall oder sonstige Notlage erleiden (und jemand hoffentlich den Zettel bei mir findet, der sich immer zusammen mit einem 1000-Baht-Schein gut ersichtlich in meiner Tasche befindet), kann mein Freund angemessen reagieren und dem Anrufer sagen, dass er mich bitte ins nächste Krankenhaus fahren soll, wo es sich befindet, und welche Schritte weiter zu tun sind.

Andere Motorrad- oder Mopedfahrer, die nicht über mein Glück verfügen, machen übrigens dasselbe mit der Nummer der deutschen Botschaft, dort findet sich meistens jemand, der in Notfällen übersetzen kann. 

Reifenpannen, defekte Bremsen oder sonstige Schäden am Moped:

Geht mal der Reifen flöten oder sonst etwas passiert, ist das abseits genauso unproblematisch wie in größeren Städten. In jedem kleinsten thailändischen Dorf gibt es mindestens 5 bis 10 Werkstätten. Und ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass bei einer Panne auf der Straße spätestens der dritte Autofahrer anhält und Ihnen Hilfe anbieten wird (auch ohne Bezahlung! - mir schon öfters passiert). Das ist wirklich unproblematisch.

Natürlich sollte man bitte immer die Nummer des Moped-Vermieters bei sich führen. Wenn mal was passiert,können sie sich ebenfalls bei ihm melden und erklären, wie die Lage gerade aussieht. Er wird dann z. B. mit dem "Mechaniker" reden und kann so erfahren, was nun passieren wird und wie es weiter geht.

Polizeikontrollen in Thailand

Ganz ehrlich, ich wurde auf all meinen Touren auf dem Moped (und das waren mittlerweile so einige) nur einmal angehalten oder kontrolliert, deshalb kann ich dazu nicht wirklich viel sagen.

Generell sollte man sich einfach an die einfachsten Regeln halten:

  • Niemals zu schnell fahren
  • (Auch zur eigenen Sicherheit) IMMER einen Helm tragen
  • Niemals, wirklich niemals, betrunken fahren. Aber das sollte sich eigentlich ja von selbst verstehen. Wenn Du das doch tust, werde ich dich von einer 1000-Jahre alten bengalischen Hexe mit einem lebenslangen Fluch belegen lassen.
  • Einen Führerschein besitzen (oder zumindest fahren können, die thailändischen Straßen sind kein Verkehrsübungsplatz) - mehr dazu: In Thailand ohne Führerschein fahren.

Ich werde Ihnen jetzt nicht sagen wie Sie aus der Nummer wieder heraus kommen. Versuchen Sie sich bitte an diese doch recht logischen und einfachen Regeln zu halten, dann kommt man wahrscheinlich gar nicht erst in Kontakt mit der thailändischen Polizei. 

Allgemeine Tipps zum Fahren im thailändischen Verkehr

Last, but not least möchte ich Ihnen hier noch ein paar generelle Hinweise geben, die ich selbst (mühsam) auf den Straßen erst lernen musste: 

  • Nicht zu weit links auf dem Seitenstreifen fahren! Straßenhunde sind im thailändischen Verkehr in manchen Gegenden allgegenwärtig und können jederzeit aus dem hohen Gras neben der Straße auftauchen, vor allem nachts. Wer sich dann erschreckt und plötzlich nach rechts zieht, kann schneller einen Unfall verursachen, als einem lieb ist. Deshalb besser etwas mittig fahren, um rechtzeitig ausweichen zu können.
  • An Kreuzungen, die auf dem ersten Blick unübersichtlich/chaotisch erscheinen, nicht als Erster losfahren. Sollte man sich unsicher fühlen, am besten hinter einheimischen Fahrern einreihen und nachmachen.
  • Sie werden schnell erkennen, dass Rollerfahrer sich an einer roten Ampel NIE hinter den Autos einreihen, sondern sich immer bis an die Spitze. Das liegt nicht etwa daran, dass sie es so eilig haben, sondern es ist eine offizielle Vorschrift! Rollerfahrer fahren ja bekanntlich schneller an und so werden die Straßen zumindest ein bisschen entlastet.
  • Falls ihnen plötzlich mehrmals zugehupt wird, nicht erschrecken und verwundern. Manchmal wollen die Autofahrer Sie einfach nur freundlich grüßen oder auf ein angelassenes Fernlicht hinweisen. Manchmal befindet man sich auch gerade einfach vor einem sogenannten „Geisterhäuschen“, wo es üblich ist, den Geistern zuzuhupen. Allerdings Vorsicht: Es müssen bestimmte „Huprhythmen“ sein, die man als Farang, also Ausländer, gar nicht verstehen kann.
  • Gerade wenn man mit dem Moped oder Motorrad unterwegs ist, ist es besonders wichtig, viel zu trinken und häufige Pausen im Schatten (siehe Bilder) einzulegen.
  • Achtung vor Pick-ups, die unsicher beladen sind! Wenn so ein Karren vor euch fährt, immer Abstand halten. Die Fracht kippt oft einfach mitten auf dem Highway um, so habe ich letztens fast einen Unfall verursacht.

Kostenlose "Beratung" via Skype

Da mir das Thema so sehr am Herzen liegt, möchte ich Interessierte gerne persönlich beraten. Ich reise wirklich sehr oft mit dem Moped durch Thailand und sehe welchen Mehrwert diese Art des Reisens besitzt. Für mich (dich) und den Einheimischen. Es ist eine ganz andere Qualität. Also, wenn Du Lust hast, schreib mir einfach eine Email an info@thailand-spezialisten.com mit dem Betreff: Skypen mit Michael. Ich werde dir ganz schnell zurückschreiben und wir machen einen Skype-Termin aus. Alles kostenlos, persönlich und höflich. Ich freue mich!

 

P/S - Motorradfahrer sind noch mal ein ganz anderes Kaliber - und ich bin keiner! Ich fahre "Moped". Wir haben hierfür einen charmanten Artikel verfasst: Motorrad-Reisen in Thailand


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