Do

29

Jan

2015

Der Wat Buppharam in Chiang Mai

Dort, wo sich heute der Wat Buppharam befindet, stand früher der königliche Palast - und die Geschichte des Tempels ist auch heute noch eng verwoben mit den Legenden um die Dynastie der Könige Chiang Mais.

Im Norden Thailands, in der "Rose des Nordens" Chiang Mai, liegt Wat Buppharam, eine Tempelanlage von besonderer Schönheit. Der Name bedeutet wörtlich übersetzt nichts anderes als "östlicher Tempel" und in der Tat ist der Tempel einen knappen halben Kilometer östlich der Altstadt platziert. 

Die Geschichte des Tempels

Wat Buppharam wurde auf Anweisung des Königs Phra Meang Kaeo gegründet und erbaut. Er wollte damit seinen Urgroßvater König Tilokarat ehren, dessen königlicher Palast vorher an dieser Stelle stand. In der turbulenten Zeit - als die Burmesen 1561 die Stadt überrannten - siedelten sich dort Mönche des Mon-Stammes an, was dem Tempel auch den Beinamen "Wat Mon" einbrachte. 

Im 19. Jahrhundert sollte der Tempel wieder in alter Pracht erstrahlen. König Thamma Langka ließ, mit tatkräftiger Unterstützung der Einwohner Chiang Mais, den kleinen weißen Viharn wieder in alter Schönheit erstrahle und sein Nachfolger König Kawilorot Suriyawong stiftete einige Jahre darauf den großen Viharn. 

Das neuste Gebäude der Tempelanlage ist die Dhamma-Halle, die zu Ehren des 50-jährigen Thronjubiläums von König Bhumibol Adulyadej erbaut wurde und sie steht seit 1996 auf dem Gelände. 

Ho Monthian Tham - Die Dhamma-Halle

Obwohl sie das jüngste Gebäude des Tempels darstellt, ist die Dhamma-Halle zweifelsfrei das schönste Gebäude der Tempelanlage. Es unterscheidet sich übrigens von der typisch thailändischen Bauweise, da es zum einen kreuzförmig angelegt und zum anderen nicht nach Osten ausgerichtet ist. Stattdessen sieht die Dhamma-Hallenach Norden und erinnert in seiner Bauweise mehr an burmesische Tempel. 


Im unteren Geschoss der Halle sind ein kleines Museum sowie eine Bibliothek untergebracht. Hier kann man sich einen Einblick in die Geschichte des Tempels verschaffen, aber das wahre Highlight sind die Wände, die von einem lokalen Künstler namens Pornchai Jaima bemalt wurden. Sie zeigen einen Querschnitt durch die thailändische Welt und sind ein beeindruckendes Beispiel für die zeitgenössische Kunst des Königreichs. 


In der Andachtshalle im oberen Geschoss findet man im Südflügel die Buddha Statue Phra Phutthra Naret Sakchai Phairi-Phinat, die der Legende nach die größte aus Teakholz gefertigte Buddha-Statue überhaupt sein soll. Auch die Holzschnitzereien im Hintergrund sind extrem detailreich und ein Kunstwerk für sich. 

Andachtshalle im Wat Buppharam
Andachtshalle im Wat Buppharam

Die Phra Chedi

In einem der Gärten des Wats findet sich die Phra Chedi, die über 400 Jahre alt sein soll und nach ihrer Renovierung 1958 in neuem Glanz erstrahlte. Am Fuße der Chedi stehen vier burmesische Löwen, sogenannte Chinthe, die in strahlendem Weiß getüncht wurden und welche die Buddha-Reliquien, die der Tempel zu einem Zeitpunkt beherbergte, bewachen sollten. Nach oben hin sieht man zahlreiche Verzierungen mit Blattgold und kunstvollen Glasmosaiken, die von einem traditionellem Hti, einem Schirm, überdacht werden. 

Der große und der kleine Viharn

Im großen Viharn ist eine bronzene Buddha-Statue ausgestellt, die vor 480 Jahren gefertigt worden sein soll. Aber es sind die Wandmalereien, die die Geschichte des Prinzen Vessanatara erzählen und die exquisiten Holzschnitzereien der Eingangsportale, die den Viharn so besonders werden lassen. Die Portale stellen den mythologischen Himaphan-Wald dar, Heimat für zahlreiche mystische Wesen. Der Schneewald liegt am Berg Meru und spielt eine große Rolle in der Folklore Thailands. 

Der kleine Viharn wurde vor knapp 300 Jahren erbaut und gegen Ende des 19. Jahrhunderts einer grundlegenden Renovierung unterzogen. Auch er ist Richtung Norden ausgerichtet und im Stil der Lan Na Periode entworfen. In seinem Inneren befindet sich ein mit Stuck überzogener Ziegel-Buddha. 

Die heilige Quelle

Heute ist die mit Stein umfasste heilige Quelle fast vollständig versiegt. Doch zu ihren besten Zeiten sollen die heiligen Wässer dafür genutzt worden sein, die hier beheimateten Buddha-Reliquien zu reinigen. Außerdem wurde das heilige Wasser der Quelle dafür genutzt, um den Königen von Chiang Mai Bäder einzulassen - denn nur das Beste ist für Könige auch gut genug. 

Wie gelangt man hin?

Wat Buppharam liegt gerade einmal 500 m außerhalb der Altstadt Chiang Mais. Man geht durch das östliche Tor der Stadtmauer durch und ist praktisch schon am Ziel angekommen. Wer nicht laufen möchte, kann sich auch eines der zahlreichen Tuk-Tuks nehmen (Preis unbedingt vorher aushandeln!) oder sich für kleines Geld ein Fahrrad leihen. 

Geöffnet hat der Tempel täglich von 6.00 Uhr morgens bis 17.00 Uhr am Nachmittag. Der Eintritt ist übrigens kostenfrei. Aber, wie bei den meisten buddhistischen Tempeln in Thailand, sind Spenden selbstverständlich gern gesehen.


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