Fr

09

Jan

2015

Die Flugsuche "Google Flights"

Typisch Google (mal wieder): Sehr benutzerfreundlich und pragmatisch gestaltet - eine echte Alternative zu anderen Flugsuchportalen?

Google Flights - das benutzerfreundliche Flugvergleich-Portal
Google Flights - das benutzerfreundliche Flugvergleich-Portal

Was macht man heutzutage, wenn man sich mit der Beantwortung einer Frage schwer tut? Richtig, da die meisten Menschen einen Internetanschluss und einen Rechner oder ein internetfähiges Smartphone besitzen, öffnet man schnell ein Google-Fenster und sucht nach der Antwort. Ganz gleich, ob es sich um ein Kochrezept oder einen Songtext dreht, Google "weiß" einfach alles. Und seit einem knappen Jahr kann man mit dem Internet-Riesen aus Amerika nicht nur nach Antworten, sondern auch nach Flügen suchen. 

Unter https://www.google.de/flights/ findet sich die schlicht aufgebaute Suchmaske, bei der man erstaunlich übersichtlich alle Informationen auf einen Blick finden kann - und wo man, im Gegensatz zu Expedia, Swoodoo und Co., mit vergleichbar wenig an Werbung und Pop-Ups bombardiert wird. Schauen wir uns Googles Flugsucher doch einmal genauer an. 

Testballon in den USA

Im Jahr 2010 kaufte der Internet-Riese Google eine relativ unscheinbare Softwarefirma in Cambridge bei Boston auf, die sich durch die Entwicklung von Flugsuch-Software-Lösungen einen Namen gemacht hatte. Schon damals ahnten Kenner der Reisebranche, dass Google den Einstieg ins Fluggeschäft plante und sie sollten wie so häufig richtig liegen, wenn es um Googles Expansionsgedanken geht.


Nur ein Jahr später startete Google Flights in den Vereinigten Staaten und zahlreiche weitere Länder rund um den Globus folgten dem Beispiel. Trotzdem dauerte es noch zwei Jahre, bis auch die Deutschen endlich in den Genuss kommen sollten, Flüge via Google direkt zu suchen, denn hier startete die Flugsuchseite erst im Oktober 2013 - das allerdings mit ziemlichen Erfolg. 

Google Office in den USA
Google Office in den USA

In zahlreichen Tests vorne

Natürlich wurde die nächste Meta-Suchmaschine im Bereich der Flüge von Anfang an kritisch beäugt. Schließlich wird der Markt momentan mit Angeboten förmlich überrannt und penetrant beworben - sei es mit sprechenden Socken oder mit Rainer Calmund, einst die Spaß-Ikone unter Deutschlands Fußball-Managern, großer Freund von gutem Essen und erklärter Thailand-Fan. 


Die Internetseite test.de (und damit die Stiftung Warentest) nahmen sechs verschiedene Flug-Vergleichsportale unter die Lupe: Swoodoo, Skyscanner, Billigflieger, Momondo, Checkfelix sowie eben das neue Google Flights, das direkt in sechs von acht Verbindungen mit dem günstigsten Flug vorne lag, gefolgt von Skyscanner und Swoodoo, die jeweils vier Mal die günstigste Flugverbindung präsentieren konnten. 


Auch das Internetportal Chip.de hat Flugportale miteinander verglichen, in diesem Fall Swoodoo, Expedia und Googe Flights und auch hier hatte der Internet-Gigant wieder die Nase in 4 von 5 Buchungen vorne - eine ziemlich solide Leistung für einen Neuling auf dem Gebiet. 

Diverse Fluggesellschaften "im Angebot"
Diverse Fluggesellschaften "im Angebot"

Wie funktioniert Google Flights?

Denkbar einfach. Ruft man die Google Flight Seite auf, erscheint eine schlichte Suchmaske, in der dank IP-Übermittlung den am nächsten gelegenen Flughafen sofort als "Heimatflughafen" erkannt, was vom System erst einmal kommentarlos so übernommen wird (Datenschützer dürfte das allerdings vielleicht weniger gefallen). 


Zusätzlich zur Suchmaske, die im Gegensatz zu denen vieler anderer Flugportale erfrischend übersichtlich gehalten ist, wird noch eine Europakarte eingeblendet. Der Clou daran: Beliebte Reiseziele werden inklusive günstigstem Flugpreisangebot direkt angezeigt - ein Klick auf das Ziel und man wird sofort zu den Verbindungen geführt. 

Doch auch wenn man lieber die "traditionelle" Variante mit der Suchmaske wählt, wird man positiv überrascht. Mit nur wenigen Klicks lassen sich alle gewünschten Informationen eingeben und bequem verändern. 


Als besonderes "Schmankerl" obendrauf gibt es noch eine Balkendiagramm-Ansicht, die einem auf den ersten Blick den günstigsten Flug anzeigt - über einen Zeitraum von 2 Monaten. Wer also beim Reisedatum etwas Flexibilität mitbringt, kann hier unter Umständen richtig viel Geld sparen. 

Was ist der Unterschied zu anderen Flugportalen?

Nun, zuerst einmal ist die Bedienung - für allem für Internetuser, die den täglichen Umgang mit Google und seinen Funktionen kennen - extrem komfortabel. Der größte Unterschied allerdings liegt an einer ganz Stelle: Im Gegensatz zu den "üblichen Verdächtigen" landet man nach der Auswahl eines Flugs immer auf einer Werbeseite mit dem Vermerk "Bei den Buchungslinks handelt es sich um Anzeigen". 


Aber das ist eigentlich nichts von Dramatik, denn dafür wird man von den äußerst lästigen Pop-Ups, Werbeeinblendungen und sonstigen Dingen verschont, die auf anderen Flugportalen jede Suche zu einer wahren Werbe-Qual werden lassen. 


Warum findet Google Flights so günstige Flüge?

Während die gängigen Meta-Suchmaschinen nicht nur die Preise der Fluganbieter direkt, sondern auch die von Reisebüros und Reiseagenturen in ihre Suche miteinbeziehen (bei denen oft Aufpreise und Sondergebühren hinzukommen), konzentriert sich Google Flights nur auf die tatsächlichen Angebote der Airlines selbst. Kein Wunder also, dass dabei die besseren Preise "ausgespuckt" werden. 


Google setzt bei seinem Flugsuchmaschinen-Projekt auf die Zusammenarbeit mit zahlreichen Fluglinien, unter anderem auch die beiden größten deutschen Anbieter Lufthansa und Air Berlin. Diese müssen selbstverständlich an Google zahlen, damit sie auch tatsächlich in den Suchergebnissen gelistet werden. Wie viele Fluganbieter insgesamt in dem Pool der Anzeigenschalter schwimmen, verrät Google allerdings nicht. Ein Sprecher verrät sogar ziemlich offenherzig, dass Google keinen Anspruch auf Vollständigkeit gibt. 

So ist findigen Suchern und geübten Schnäppchenjägern zum Beispiel sofort aufgefallen, dass Billigfluganbieter wie Ryanair in den Suchergebnissen niemals auftauchen - Easyjet dafür hingegen schon. 

Der Vergleich vom Vergleich

Unter dem Strich kann man sagen, dass Google mit seinem Flights-Projekt ein guter Wurf gelungen ist. Die Suchmaschine überzeugt nicht nur durch die komfortable und detaillierte Suchmaske, sondern auch durch ihre anderen Funktionen, wie beispielsweise dem Balkendiagramm. 

Aber natürlich ist auch Google Flights nicht "unfehlbar" und wer bei seinem Flug auch tatsächlich den besten Preis ergattern möchte, sollte sich nicht scheuen, die Ergebnisse der Google Flight Suche mit den Angeboten anderer bewährter Flugseiten nochmals zu vergleichen. So kann man sich absolut sicher sein, den wirklich günstigsten Flug zu buchen.


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