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18

Apr

2014

Billig-Backpacker und ihre Verunstaltung des Königreichs

"Viele von Ihnen stinken und benehmen sich wie räudige Hunde. Meine Landsleute sitzen ungern im selben Bus wie sie. Zum Glück gibt es ja ihre VIP-Busse."

Aussage eines thailändischen Taxifahrers.

Low Budget Backpacker in Thailand

Dieses Thema wird gerne von „politisch korrekten“ und auf ihr Prestige bedachten Autoren gar nicht erst beachtet. Je mehr Zeit aber ein aufmerksamer Beobachter in Thailand zubringt, desto eher sieht dieser verschiedene Klischees durch die Handlungen und Vorgehensweisen anderer bedient. Natürlich spielt die Standortwahl eine wichtige Rolle um die Erlebnisparameter einzugrenzen, wirklich ausklammern kann der Tourist aus dem „Normalo“ Spektrum der Bandbreite Begegnungen mit diesen schrecklichen Individuen aber nicht ganz. Diesen Begegnungen kann man gezielt ausweichen und zum Beispiel Routen und Verkehrsmittel wählen, welche diesem Reisetypus unbekannt sind und nicht auf dessen ausgetretenen Backpacker-Pfaden liegen. Es gibt ja schließlich auch angenehme Rucksacktouristen, die sich nicht für das Verhalten anderer entschuldigen müssen.

Vorsätzlicher Hygieneverzicht, Pegel halten und immer auf der Suche nach sich selbst.

Zu beobachten ist, dass es meist die jungen Party-Backpacker sind - zugedröhnte Rastafaris mit verfilzten Haaren und ständig auf der Suche nach sich selbst.

Sie legen keinen gesteigerten Wert auf ihr öffentliches Ansehen, das soll soweit ja gestattet sein aber ein gewisser Restrespekt vor der einheimischen Bevölkerung und dem Geruchsempfinden der Mitmenschen sollte dabei gewahrt bleiben. Hier sei in vorderster Front die bis in das Extreme reichende Belästigung der Nase und auch der Augen angesprochen. Jeder Mensch transpiriert bei entsprechenden Temperaturen der Umgebung und zu diesem Zwecke haben zivilisierte Mitmenschen das Waschen und Duschen als auch die Seife erfunden.

Freaksho auf der Khao San Road in Bangkok
Freakshow auf der Khao San

Dem Low Budget Traveller verwehre ich das Argument, dass Körperpflege im Minimalstbereich in Thailand kostentreibend sei. Selbst der billigste Schlafsaal einer Massenunterkunft verfügt über eine Reinigungsgelegenheit irgendwo in der Nähe des Schlafsaals und selbst das ärmlichste Kloster im Hinterland hält ein Wasserfass mit Schöpfkelle zur Grundreinigung vollkommen gratis parat. Der verströmten Geruchsaura dieser Zeitgenossen und -genossinnen darf also (formaljuristisch betrachtet) ein gewisser Vorsatz unterstellt werden. Absichtlich stinken wollen ist schon ein an Körperverletzung anderer grenzender Tatbestand.


Nur wer auch einmal in die missliche Lage geriet, eine solche Schmuddelfigur in einer Busreihe sitzend oder im Eisenbahnwaggon aus nächster Nähe erleben zu müssen, der kann das nachvollziehen.

Nicht nur die Körperpflege hat bei zivilisierteren Menschen Mindeststandards, auch die Pflege der Bekleidung gehört zwangsläufig mit dazu. Leicht zu reisen ist zwar ein Trend, aber Ersatzwäsche deshalb nicht geblacklistet. Ein durchschweißtes Shirt wird mit der wundersamen Behandlung von etwas Seifenlauge wieder saugfähig und sauber, es lockt dann auch keine Schmeißfliegen an und verströmtes Odeur muss nicht das Kotzreizlevel bei anderen überschreiten. Gleiches gilt natürlich auch für die Beinkleidung und eventuelle Kopfbedeckungen. Das eigene Auftreten sollte optimalerweise andere Zeitgenossen weder durch den Geruch, noch das allgemeine Aussehen so auffällig sein, dass sich andere angewidert oder beschämt wegdrehen.

Party-Backpacker auf der Full Moon Party auf Koh Phangan.
Am richtigen Ort: Full Moon Party auf Koh Phangan

Wer glaubt, dass die Thailänder außerhalb der Khao San Road, der Full Moon Party oder dem Drogenparadies Pai ein solches Aussehen und Verhalten tolerieren, der hat eine sehr schlechte Fremdwahrnehmung. Die Thais achten enorm auf Ästhetik und verachten das Verhalten eines Trampeltieres. Viele "Individualisten" reisen mit dem irrtümlichen Gedanken, dass die Thais den Lowbudget-Hippie-Backpacker lieber sehen als den normalen Koffer- oder auch Pauschaltouristen. Dem ist nicht so. 


Meist sind es gerade die Billig-Backpacker, die sich unangemessen verhalten und wegen 20 THB auf die Barrikaden gehen. Naja, Hauptsache es befindet sich die nervige Ukulele und die Reiseyogamatte im Gepäck.

Sie stolzieren durchs Land wie ein Pfau auf Amphetamin

Die mangelnden Hygieneparameter sind aber wahrhaft nicht der einzige Faktor, welcher einem zufälligen Zeitzeugen recht sauer aufstoßen kann. Grob ungebührliches Benehmen gegenüber Mitreisenden oder einheimischen Bürgern kann auch ein Stein des Anstoßes sein. Hemmungslose Trinkgelage mit schnaps- oder bierseligen Mitfeierern arten leider zu oft in öffentliche Ärgernisse aus. Hier ist jeder zu Gast und sollte die Gastpflichten hinsichtlich eines allgemeinen Benimmkodex nicht grob missachten. Das gleiche gilt übrigens für Strandkleidung, die für Restaurantbesuche oder Einkäufe zwingend ergänzt werden sollte. Auch ein männlicher Oberkörper gehört bekleidet, wenn sich unter den Füßen kein Sand mehr befindet. Thais drücken in vielen Fällen ein Auge zu und trauen sich bereits von der Mentalität her gar nicht, einen Fremdländer auf dessen Fehlverhalten hinzuweisen. Und der im Fremdschämen bereits überstrapazierte Normaltourist findet ständig neue Tatbestände, welche ihn veranlassen die eigenen Toleranzgrenzen permanent weiter abzustecken. Niemals würde ein Einheimischer sich beim Spazierengehen mit einer offenen Bierflasche in der Hand sehen lassen oder eine Thaifrau im Bikini ein Geschäft betreten. Auch Tempel fragen oft stillschweigend nach etwas Anstand und respektvoller Bekleidung der Besucher.

Frequentierte Orte für fragwürdige Thailand-Touristen (ältere Generation!)

Pattaya-Tourist

Sie sind nicht selten in unmittelbarer Nähe der Rotlichtzentren auch Ansammlungen seltsamer Mitmenschen anzutreffen. Als Randgruppe der Sextouristenszene sind diese Individuen (meist männlicher Gattung) ein echtes Eldorado für Sozialtherapeuten, Psychoanalytiker und praktizierende Seelsorger. Alkohol ist billig und hier ein tägliches Lebenselixier. Nicht selten sind gealterte Damen aus dem horizontalen Teil des Rotlichtgewerbes mittrinkend als Begleitpersonen dabei. Die Kommunikationen sind dürftig und nur rudimentär. Oftmals ist die Zugehfrau auch die Pflegerin und Reinemachefrau der Protagonisten. Diese Gegenden und Areale können sehr gezielt umgangen werden, es gibt sie nur in einschlägig bekannten und barüberladenen Orten. Der relativ hohen Suizidrate begegnet die Gemeinde übrigens mit dem ständigem Nachzug von Frischlingen. 


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