Do

31

Jan

2013

Flugangst > Tipps & Tricks fürs Fliegen

Laut aktuellen Studien des Deutschen-Flugangst-Zentrums (DFAZ) fliegt jeder dritte Passagier mit Flugangst (Aviophobie). Die Ängste machen sich mit oft nur mit einem „unguten Gefühl“ bemerkbar, aber oft entstehen auch Panikattacken. Die Gründe sind Angst vor dem Absturz, vor dem Ausgeliefert sein, vor Kontrollverlust und massiven Turbolenzen.

Flugangst
Flugangst?

Tipps und Tricks gegen die Flugangst

1.) Nutzen Sie den Check-in im Internet und drucken Sie sich die Bordkarte selbst aus. Am Abflugtag können Sie dann ganz entspannt zum Flughafen fahren.

2.) Wählen Sie einen Platz am Gang. Dieser engt Sie am wenigsten ein, ermöglicht Ihnen einfach mal aufzustehen und gibt Ihnen das Gefühl sich frei bewegen zu können.

3.) Wenn Sie insbesondere Angst vor Turbolenzen haben, wählen Sie einen Sitzplatz im vorderen Bereich des Flugzeugs. Etwa bis zum Ende der Tragflächen. Hier fliegt der Vogel am ruhigsten.

4.) Sollten Sie selten fliegen, fahren Sie doch ein paar Tage vor Abflug zum Flughafen und machen Sie sich ein wenig damit vertraut. Beobachten Sie das Geschehen.

5.) Beim betreten des Flugzeugs, könnten Sie direkt der Crew verklickern, dass Sie unter enormer Flugangst leiden. Sie werden dann im Auge behalten und häufiger als andere Fluggäste gefragt, ob Sie noch einen Wunsch haben. (Funktioniert wirklich ganz gut.) Früher konnte man sogar noch fragen, ob man den Piloten kennen lernen darf. Dies klappt heute nicht mehr.

6.) Hören Sie Hörbücher während des Fluges. Dies lenkt akustisch sowie gedanklich ab, blendet also gleich zwei Sinnesreize aus. Persönlicher Tipp: Frank Schätzing > Der Schwarm.

Stewardess
Hilfsbereit, sanftmütig und wirken beruhigend

Schlafen im Flugzeug

7.) Informieren Sie sich vor Reisebeginn, wie sicher doch Flugzeuge mittlerweile sind. Statistiken und Prozentzahlen beruhigen bekanntlich die Menschen.

8.) Wenn Sie eher zu den Menschen gehören, denen die oben genannten Maßnahmen zu „anstrengend“ erscheinen und jetzt denken: Whisky & Schlaftabletten – dann sei an dieser Stelle hier gesagt, dass lt. Ärztlichen Aussagen, die meisten bei Flugangst verschriebenen Medikamenten, die Sache nur verschlimmern! Die Arzneimittel, die gerne bei Flugangst verschrieben werden, gehören zu der Gruppe der Benzodiazepine. Sie sollen beruhigend wirken, jedoch wirken diese Medikament (lt. DFAZ) unter den Niederdruckbedingungen des Fluges nicht und können das Angstempfinden sogar noch verstärken. Besser nur Whisky?


 

9.) Lächeln Sie. Im Ernst, versuchen Sie so oft wie möglich während des Fluges zu lächeln. Auch wenn das ziemlich beängstigend auf die anderen Fluggäste wirken mag, hilft es Ihnen. Lächeln setzt schon eine geringe Anzahl von Glückshormonen frei. Dopamin und ähnliche endogene Drogen helfen Ihnen alles entspannter zu nehmen.

Lächeln Sie während dem Fliegen

Fazit:

Wenn Ihre Flugangst wirklich extrem ist und Sie ernsthafte Probleme haben, besuchen Sie doch ein entsprechendes Seminar gegen Flugangst. Die Angebote sind sehr sinnvoll. Hier geht es um die technischen Hintergründe des Fliegens sowie um die Psychologie der Angst. Am Ende eines solchen Seminars fliegen Sie zusammen mit dem Psychologen in einer Passagiermaschine. Es gibt viele gute Rückmeldungen zu einem solchen Seminar gegen Flugangst.

Reservieren Sie sich den bequemsten Sitzplatz im Flugzeug

Sie können online einchecken und Ihren Wunschsitzplatz auswählen. Wenn Sie in Ihrem Reisebüro gebucht haben, werden die Kollegen dies auch gerne für Sie übernehmen. Aber bedenken Sie folgendes: Die Airline behält sich immer das Recht vor, den bestätigten Sitzplatz wieder zu „stornieren“. Die Fluggesellschaft kann z.B. kurzfristig einen anderen Flugzeugtyp einsetzen und somit ist Ihr reservierter Sitzplatz dahin. Aber ein Versuch ist es dennoch wert.

Wo sitzt man am besten?

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Hier mal ein Beispiel der Boing 747-400 - gesponsert von der Thai Airwys

Vorne, hinten oder in der Mitte: Was die Akustik im Flugzeug betrifft, fliegen Sie am ruhigsten vorne - bis zu den Tragflächen. Außerdem kommen Sie bei der Landung schneller raus. Nachteil jedoch: Hier kann es etwas ziehen, da sich der Temperaturunterschied zur noch weiter vorne gelegenen Business Class bemerkbar macht. Hier sitzen weniger Fluggäste und weniger Wärme abstrahlen. Daher wird hier mehr geheizt als in der Economy.

Über den Tragflächen ist der beste Sitzplatz für Passagiere denen leicht übel wird, denn hier fühl sich der Flug am angenehmsten an.

 

Hinten ist es oft laut und ziemlich unruhig bei auftretenden Turbolenzen. Dafür haben Sie jedoch meist mehr Platz, weil hier keiner sitzen will, aber Sie auch mit größer Wahrscheinlichkeit nicht mehr Ihr gewünschtes Essen bekommen werden, da die meisten Airlines Ihre Flugbegleiter vorne anfangen lassen, mit der Essensverteilung. Die meisten, nicht alle.

Gut wenn sie schlafen

Platz am Fenster, Mitte oder am Gang: Wenn Sie jemand sind, der gut und gerne während des Fluges schläft, dann ist der Fensterplatz geradezu ideal für Sie. Hier werden Sie nicht gestört, sollten Ihre Sitznachbarn nicht gerade zwei 5 jährige sein.

Wenn Sie raus, auf die Toilette wollen, müssen jedoch die anderen aufstehen. Wenn z.B. eine schwache Blase haben sollten, wäre es schon sehr höflich, wenn Sie sich direkt am Gang hinsetzen. Hier müssen SIE jedoch wiederum aufstehen, wenn einer Ihrer Sitznachbarn raus möchte.
Ein großer Vorteil: Sie können die Beine abends mal ausstrecken. AUFPASSEN! Einige Passagiere, die z.B. an Flugangst leiden, könnten noch an massiven Nebenwirkung von Alkohol und/oder Schlaftabletten Konsum leiden = Stolpergefahr.


In solchen Fällen sollten Sie sich schlafend stellen und bei einer Konfrontation auf unzurechnungsfähig plädieren. Die Flugbegleiter werden den alkoholisierten Fluggast dann in die Schranken weisen und zurechtstutzen.

Hinter den Trennwänden: hier haben schon die Familien mit kleinen Kinder ein Auge drauf geworfen. Die Illusion der Privatsphäre und der Beinfreiheit. Hier ist es laut und allgemein sogar eingeengter als auf den normalen Sitzen, denn wie bei den Notausgangplätzen haben Sie hier es etwas unbequemer, was Klapptisch und Bildschirme betrifft. Die Klapptische sind an der Armlehne befestigt, was beim Essen und gleichzeitigem Filme schauen oft zu lästiger Akrobatik führen kann.

Platz bei den Toiletten: Hier riecht es nicht besonders gut, es ist laut – da ständig die Spülung getätigt wird. Die Leute stehen oft Schlange und da auch die Bordküche sich hier befindet, wird sich oft unterhalten. Kurzum: Stark frequentierte Gegend.

Notausgangplätze: Sehr beliebt, kosten auch extra. Hier haben die meisten Airlines schon einen Gewinn erkannt. Wenn Sie hier sitzen, können Sie die Beine voll ausfahren und es gleicht dem Komfort (von der Beinfreiheit) der Business Class.

Ein sehr großer Nachteil ist jedoch: Sie dürfen hier kein Handgepäck zu Ihren Füßen verstauen. Natürlich werden Sie es versuchen wollen und bis Sie die Flugbegleiterin darauf hinweist, werden die Stau-Fächer über Ihnen bereits voll bepackt sein und Ihr Gepäck wird außerhalb Ihrer Reichweite verstaut.

 

Hinzu kommt, dass der freie Platz vor Ihrem beliebten Notausgang-Sitz andere Passagiere anlockt, die sich kurz mal die Beine vertreten und ein Schwätzchen halten wollen.

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